Eva Löbau und Hans-Jochen Wagner hatten als Freiburger „Tatort“-Kommissare gute Zuschauerzahlen mit einem ungewöhnlichen Fall. Im Schnitt 9,14 Millionen verfolgten am Sonntag ab 20.15 Uhr im Ersten, wie die beiden Ermittler in ihrer vierten gemeinsamen Folge „Für immer und dich“ nach einer 15-Jährigen suchen, die seit eineinhalb Jahren vermisst wird und mit einem deutlich älteren Mann verschwunden sein soll.

Der Fall hatte deutliche Parallelen zu einem realen. Der Marktanteil lag bei 25,3 Prozent - mehr als jeder vierte Zuschauer um diese Zeit. Das waren starke Werte für das Duo aus dem Schwarzwald - im Vergleich zu früheren Folgen, aber auch zu anderen „Tatort“-Teams: In der Woche davor hatte der Kieler „Tatort“ nur 7,72 Millionen Zuschauer (22,0 Prozent).

Die „Tagesschau“ um 20 Uhr sahen allein im Ersten 6,68 Millionen (19,8 Prozent). Im ZDF startete die Familienmelodram-Serie „Bella Germania“ mit durchschnittlich 4,67 Millionen Zuschauern (13,0 Prozent) - weit abgeschlagen hinter dem „Tatort“.

Die Castingshow „The Voice Kids“ bei Sat.1 sahen 2,58 Millionen (7,9 Prozent) - etwa so viele wie in der Woche davor. Der Science-Fiction-Film „Ghost in the Shell“ bei ProSieben kam auf 2,28 Millionen (6,7 Prozent) und die Kochduell-Show „Kitchen Impossible“ mit Tim Mälzer auf Vox 1,84 Millionen (6,5 Prozent).

Die Sportshow „Big Bounce - Das Promi-Special“ bei RTL interessierte 1,80 Millionen (5,7 Prozent), die Wiederholung von „Der Kommissar und das Meer: Das Mädchen und der Tod“ bei ZDFneo 1,04 Millionen (2,9 Prozent) und die Doku „Trecker Babes“ bei Kabel eins 0,93 Millionen (2,7 Prozent).

Tatort: Für immer und dich

Bella Germania