Der Spreewald ist wieder ein Tatort: In der Stadt Lübbenau im Brandenburger Landkreis Oberspreewald-Lausitz haben am Montag (12.04.2021) die Dreharbeiten für die 14. Folge der gleichnamigen ZDF-Reihe „Spreewaldkrimi“ begonnen. Nach dem 13. Film „Totentanz“ ermitteln Kommissar Krüger (Christian Redl) und der Spreewald-Polizist Fichte (Thorsten Merten) dieses Mal unter dem Arbeitstitel „Die Trauer des Mädchens“.

Worum geht es im 14. Spreewaldkrimi „Die Trauer des Mädchens“?

Kommissar Krüger ist nach dem Tod der sterbenskranken Ärztin Marlene (Claudia Geisler-Bading) am Ende des 13. Spreewaldkrimi „Totentanz“ in Pension gegangen und hadert mit dem großen Verlust. Bei einem Spaziergang findet er an einer Schleuse einen Toten. Er ruft seinen ehemaligen Kollegen Fichte, der gemeinsam mit der neuen jungen Polizistin Luise Bohn (Alina Stiegler) die Ermittlungen aufnimmt. Dabei stoßen sie auf ein verlassenes Haus tief im Spreewald, in dem sich vor Jahren eine Familientragödie ereignet hat - ein kleines Mädchen ist beim Spielen in einer Fischreuse ertrunken.

Welche neuen Gesichter gibt es im 14. Spreewaldkrimi?

Wichtigster Neuzugang ist sicher Alina Stiegler als Polizistin Luise Bohn. Wobei ganz neu ist sie nicht mehr: Stiegler hat bereits in der 12. Folge „Zeit der Wölfe“ als Polizeianwärterin an der Seite von Krüger und Fichte ermittelt. Damals musste sie ihrem eigenen Vater, der in einer Rockerbande und als Waffenschieber aktiv war, das Handwerk legen. Jetzt hat Bohn die Ausbildung abgeschlossen und gehört künftig zum festen Ensemble des Spreewaldkrimis.

Wo wird der 14. Spreewaldkrimi gedreht?

Die Dreharbeiten werden voraussichtlich bis zum 12. Mai 2021 dauern. Gedreht wurde zum Start am Hafen in Lübbenau sowie in Leipe. Weitere Drehorte werden unter anderem auch die Region rund um Burg sein. Und auch am Ostsee in Cottbus sollen einige Szenen entstehen.

Wie laufen die Dreharbeiten zum 14. Spreewaldkrimi?

Das Coronavirus macht auch vor dem Spreewaldkrimi nicht Halt. Das etwa 45-köpfige Filmteam lebt zurzeit im Spreewald wie in einer Blase: Alle zwei Tage werden alle im Team getestet. Dazu kommen auch immer wieder tagesaktuelle Schnelltests wie zum Beispiel am Montag: Zum Drehstart gab es in Lübbenau eine Szene mit rund 30 Komparsen, die alle noch vor Beginn des Drehs einen Corona-Test absolvieren mussten. Spreewaldkrimi-Produzent Wolfgang Esser: „Ein Verdachtsfall würde reichen und der ganze Dreh stände vorübergehend still. Deswegen habe alle ein großes Interesse daran, dass die Regeln eingehalten werden und wir ohne größere Unterbrechungen arbeiten können.“ Zur Überwachung der strengen Sicherheits- und Corona-Hygieneregeln sind auch externe Mitarbeiter am Set unterwegs, die die vorgegebenen Maßnahmen kontrollieren.