München / DPA

Die Schauspielerin Rosalie Thomass wünscht sich in Fernsehfilmen mehr selbstbewusste, tatkräftige Frauen.

„Wir sehen in so vielen Produktionen Frauen als Opfer“, sagte die 31-Jährige dem „Münchner Merkur“ anlässlich der Ausstrahlung des ZDF-Dramas „Rufmord“ am Montagabend. „In jedem zweiten Fernsehkrimi wird ein junges Mädchen verschleppt, vergewaltigt oder ermordet. Das finde ich furchtbar.

In „Rufmord“, der im TV erstmals im vergangenen Jahr auf Arte zu sehen war, spielt Thomass eine Lehrerin in einem kleinen Ort. Eines Tages werden Nacktfotos von ihr auf der Homepage der Schule veröffentlicht. Ein Sturm der Entrüstung bricht los und die Lehrerin versucht, den Urheber der Rufmord-Kampagne herauszufinden.

Thomass war für ihre Darstellung unter anderem im Rennen um den Deutschen Fernsehpreis und die Goldene Kamera.

Rufmord