Seit 2021 fährt Mick Schumacher in der Formel 1. Obwohl Mick noch nicht lange dabei ist, zählt er zu einer der bekanntesten Piloten in der Königsklasse des Motorsports. Der Grund liegt auf der Hand: Mick ist der Sohn von Formel 1-Legende Michael Schumacher, dem siebenmaligen Weltmeister.
Doch wer ist eigentlich der Mann, der schon seit 2008 an Rennen teilnimmt? Vermögen, Instagram, Shop und Ferrari – alle Infos und Fakten zu Mick Schumacher findet ihr hier.

Mick Schumacher Steckbrief: Alter, Sternzeichen, Größe, Instagram

  • Name: Mick Schumacher
  • Alter: 22
  • Geburtstag: 22. März 1999
  • Sternzeichen: Widder
  • Größe: 1,76 cm
  • Geburtsort: Vufflens-le-Château (Schweiz)
  • Wohnort: Gland (Schweiz)
  • Staatsangehörigkeit: Deutsch
  • Beruf: Rennfahrer
  • Hobbies: Mountainbike, Rennrad, Wakeboard
  • Familienstand: ledig
  • Instagram: mickschumacher

Mick Schumacher Karriere: Vom Kartsport bis in die Formel 1

Mick Schumacher startete wie viele aktuelle Forme1-Piloten seine Karriere im Kart. In der Folge durchlief er die Formel-Serien und feierte erste Erfolge:
  • 2008-2014: Kartsport
  • 2015: 10. Deutsche Formel 4
  • 2016: 2. Deutsche Formel 4
  • 2017: 12. Formel-3-EM
  • 2018: Meister Formel-3-EM
  • 2019: 12. Formel 2
  • 2020: Meister Formel 2
  • seit 2021: Formel 1 im Rennstall Haas

Pseudonym: Darum fuhr Mick Schumacher nicht unter seinem richtigen Namen

Ab 2008 fuhr Mick Schumacher im Kart und nahm an Rennen teil. Dafür verwendete er das Pseudonym Mick Betsch. Betsch ist der Geburtsname seiner Mutter Corinna. Der Grund: Mick Schumacher wollte als Sohn von Michael Schumacher nicht zuviel Aufmerksamkeit erregen. Selbst noch im Jahr 2014 trat er als "Mick Junior" bei Kart-Wettbewerben an.

Warum hat Mick Schumacher die Startnummer 47?

Mick Schumacher hat sich für sein Formel-1-Debüt für die Startnummer 47 entschieden. "Beides sind meine Lieblingsnummern", sagt er. Außerdem ergeben die Geburtstage der Familie addiert ebenfalls 47.
Mick Schumacher fährt für das Team Haas seit 2020 in der Formel 1. Er geht dort mit der Startnummer 47 an den Start.
Mick Schumacher fährt für das Team Haas seit 2020 in der Formel 1. Er geht dort mit der Startnummer 47 an den Start.
© Foto: Luca Bruno/dpa

Rennstall: Mick Schumacher fährt bei Haas

Mick Schumacher geht auch in seiner zweiten Formel-1-Saison für das US-Team Haas an den Start. "Als Teil des Fahrerfelds in der Formel 1 lebe ich meinen Traum", sagte Schumacher: "Das erste Jahr mit Haas ist sehr spannend, ich bin sicher, dass ich all die Erfahrungen, die ich sammle, im kommenden Jahr einbringen kann."
Das Hinterbänkler-Team hofft darauf, in der nächsten Saison unter dem grundlegend neuen technischen Reglement ein deutlich konkurrenzfähigeres Auto zu haben. "Mit den Ambitionen des Rennstalls und der Unterstützung durch Ferrari glaube ich natürlich, dass wir näher an das Feld heranrücken und um Punkte kämpfen können", sagte Schumacher.

Mick Schumacher wird 2022 Ersatzfahrer bei Ferrari

Mick Schumacher wird in der kommenden Formel 1-Saison neben seiner Rolle als Stammpilot beim Haas-Team auch als Ersatzfahrer für Ferrari zur Verfügung stehen. Die Vereinbarung gilt für elf der 23 Rennen in der Saison 2022.„Mick wird Ersatzfahrer für Ferrari, genau wie Antonio Giovinazzi“, sagte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto TV-Sender RTL.
Sollte einer der Ferrari-Stammfahrer Charles Leclerc und Carlos Sainz ausfallen, käme der Sohn des siebenmaligen Weltmeisters Michael Schumacher zu einem ersten Renneinsatz im Ferrari. Für die weiteren WM-Wochenenden setzt die Scuderia auf den Italiener Antonio Giovinazzi als Ersatzfahrer. Dieser hatte sein Cockpit bei Alfa Romeo nach dem Ende der Vorsaison räumen müssen und startet künftig in der Formel E.

Vermögen und Gehalt: Soviel verdient Mick Schumacher

Über Mick Schumachers Vermögen gibt es wenige Informationen. Laut dasvermoegen.com wird sein Vermögen auf rund 4 Millionen Euro geschätzt. Bei seinem Rennstall Haas soll Mick rund 500.000 Euro im Jahr verdienen. Diese Angaben sind allerdings nicht bestätigt.

Hat Mick Schumacher aktuell eine Freundin?

Ob Mick Schumacher eine Freundin hat, ist nicht bekannt. Sein offizieller Familienstand ist „ledig“.

Mick Schumacher in der Netflix-Doku „Schumacher“

30 Jahre nach dem Debüt des Vaters hat es auch Sohn Mick mittlerweile in die Formel 1 geschafft, der 22-Jährige sehnt sich nach den Ratschlägen seines Helden, wie er in der Netflix-Dokumentation „Schumacher“ sagt: „Ich glaube, dass Papa und ich uns in einer anderen Weise verstehen würden, jetzt. Einfach weil wir in einer ähnlichen Sprache sprechen. In dieser Motorsportsprache. Dass wir viel mehr auch zu bequatschen hätten“, sagt er: „Ich würde alles aufgeben, nur für das.“

Mick Schumacher hat einen offiziellen Webshop

Mick Schumacher hat einen eigenen offiziellen Webshop. Über den Shop werden Merchandise-Artikel wie Kleidung, Miniaturhelme, Modellautos und Accesoires verkauft.

Mick Schumacher und die Rivalität mit dem Teamkollegen Nikita Masepin

Mick Schumachers Teamkollege Nikita Masepin sieht die Rivalität mit dem Sohn von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher als normal an. „Er wird nicht akzeptieren, dass er die Nummer zwei ist. Und ich werde das auch nicht. Auf der Strecke will ich ihn genauso schlagen wie jeden anderen Fahrer auch“, sagte der 22-Jährige. So würden sie sich gegenseitig zu besseren Leistungen pushen.
Nikita Masepin aus Russland (links im Bild) und Mick Schumacher fahren für das Haas F1 Team. Beide konnten im unterlegenen Auto bisher keinen WM-Punkt einfahren. Im Verlauf der Saison kamen sie sich auf der Strecke immer wieder in die Quere.
Nikita Masepin aus Russland (links im Bild) und Mick Schumacher fahren für das Haas F1 Team. Beide konnten im unterlegenen Auto bisher keinen WM-Punkt einfahren. Im Verlauf der Saison kamen sie sich auf der Strecke immer wieder in die Quere.
© Foto: James Gasperotti/dpa
Masepin steht für seinen ruppigen Fahrstil in der Kritik, geriet auch schon mehrfach mit Schumacher auf und neben der Strecke aneinander. Masepin gilt als Heißsporn, Schumacher als besonnener und akribischer Arbeiter, der seinen ehrgeizigen Zielen alles unterordnet.
Der Russe sieht Schumachers Talent als Ansporn für sich. Er komme aus einer talentierten Familie und er könne die Dinge, in denen dessen Vater Michael so gut gewesen sei, auch bei Mick erkennen. „Es ist eine Ehre, mit ihm zu fahren. Ich schaue genau, was er gut macht und probiere, es noch besser zu machen“, sagte Masepin.

Mick Schumachers Reifenlektion

Als größte Lektion in seinem ersten Jahr in der Formel 1, in der sein Vater Michael siebenmal den WM-Titel geholt hatte, bezeichnete Mick Schumacher das Reifenmanagement. „Die Reifen zu verstehen, ist sehr speziell. Wenn man aus dem Fenster rausfällt, geht gar nichts mehr“, sagte er. Im Großen und Ganzen sei die Saison gut für ihn verlaufen, bilanzierte er. Über keinen seiner Fehler, die er auch gemacht habe, ärgere er sich „extrem. Sie sind Teil der Entwicklung.“

Mick Schumacher: „Werde noch nicht so erkannt“

Noch hält sich der Rummel um Formel-1-Pilot Mick Schumacher außerhalb der Rennstrecken in Grenzen. „Ich werde am Flughafen noch nicht so erkannt, was natürlich schön ist, weil ich mich noch frei bewegen kann“, sp der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher.
An den Strecken sei dies anders, und da empfindet es der 22 Jahre alte Haas-Pilot, als „schön, erkannt zu werden, für Fotos und Autogramme bereit zu stehen.“

Formel 1: Rekordkalender mit 23 Rennen offiziell bestätigt

Der Rekordkalender in der Formel 1 ist endgültig perfekt: Mick Schumacher und Co. fahren in der kommenden Saison 23 Rennen. Der Motorsport-Weltrat der FIA hat die Pläne am Mittwochabend abgesegnet.
So viele Grands Prix hat es in der Geschichte der Königsklasse innerhalb eines Jahres noch nicht gegeben. Während erneut kein Rennen in Deutschland veranstaltet wird, rückt das Event in Miami als zweiter Grand Prix in den USA neben Austin neu in den Kalender. - Der Formel-1-Kalender 2022:
  • 20. März: Sakhir/Bahrain
  • 27. März: Dschidda/Saudi-Arabien
  • 10. April: Melbourne/Australien
  • 24. April: Imola/Emilia Romagna
  • 8. Mai: Miami/USA
  • 22. Mai: Barcelona/Spanien
  • 29. Mai: Monaco
  • 12. Juni: Baku/Aserbaidschan
  • 19. Juni: Montreal/Kanada
  • 3. Juli: Silverstone/Großbritannien
  • 10. Juli: Spielberg/Österreich
  • 24. Juli: Le Castellet/Frankreich
  • 31. Juli: Budapest/Ungarn
  • 28. August: Spa/Belgien
  • 4. September: Zandvoort/Niederlande
  • 11. September: Monza/Italien
  • 25. September: Sotschi/Russland
  • 2. Oktober: Singapur
  • 9. Oktober: Suzuka/Japan
  • 23. Oktober: Austin/USA
  • 30. Oktober: Mexiko-Stadt/Mexiko
  • 13. November: Sao Paulo/Brasilien
  • 20. November: Abu Dhabi