Merle Frohms ist eine der besten Spielerinnen aktuell im deutschen Frauen-Fußball. Bei der Frauen-EM gehörte sie zu den wichtigsten Spielerinnen. Doch der Traum ist am Ende geplatzt. Bleibt nur noch die Vorfreude auf das nächste Turnier: Die WM 2023. Vorher gilt es für Frohms, in der Saison der Frauen-Bundesliga 2022/23 gute Leistungen zu zeigen.
Die junge Frau ist schon lange eine feste Größe im Frauenfußball. Wie kam Frohms aber in diese Welt? Wie war bisher ihre Karriere? Und: Was ist über ihr Privatleben bekannt? Hier alle wichtigen Infos auf einen Blick.

Gehalt, Wohnort, Instagram: Das ist Merle Frohms

Alle Fakten zu Merle Frohms auf einen Blick:
  • Name: Merle Frohms
  • Alter: 27
  • Geburtstag: 28.01.1995
  • Sternzeichen: Wassermann
  • Geburtsort: Celle, Niedersachsen
  • Geschwister: einen Bruder
  • Wohnort: Wolfsburg
  • Staatsangehörigkeit: Deutsch
  • Größe: 1,75 m
  • Beruf: Fußballerin
  • Verein: VfL Wolfsburg (seit 2022)
  • Beziehungsstatus: unbekannt
  • Kinder: keine
  • Gehalt: ca. 40.000 Euro/Jahr
  • Instagram: merlefrohms

Lebenslauf und Karriere: So kam Merle Frohms ins Tor

Wie viele ihrer Mitspielerinnen war auch Merle Frohms schon früh vom Fußball begeistert. Als Mädchen spielte sie zuerst mit ihrem älteren Bruder – bevor sie in den lokalen Verein Fortuna Celle wechselte. In Niedersachsen geboren und aufgewachsen, da war das der Ort, an dem sie sein wollte. In Celle spielte sie bis 2011 nur mit Jungs in der Bezirksliga, bei Fortuna blieb sie bis zum Schluss das einzige Mädchen. 2011 schaffte sie es in die Bundesliga, wurde vom VfL Wolfsburg verpflichtet. In Wolfsburg merkte sie schnell, dass sie nicht weiterkommen würde, solange Torhüterin Almuth Schult dort spielte. Sie hatte dort nur wenige Einsätze – durfte aber in dieser Zeit DFB-Pokalsiegerin, Deutsche Meisterin und Champions-League-Siegerin werden. Die ältere und erfahrenere Spielerin Schult wurde aber immer vorgezogen, sodass Merle Frohms 2018 zu SC Freiburg wechselte.
In Freiburg war sie dann die erste Torhüterin. 2020 wechselte sie erneut, diesmal zu Eintracht Frankfurt. Und doch hielt auch das nicht lange: Zurück nach Niedersachsen geht es jetzt, ab der neuen Saison 2022. Beim VfL Wolfsburg wird sie endlich die Nummer 1 sein, da Almuth Schult in die USA wechselt.
Seit 2018 spielt Merle Frohms auch in der Nationalmannschaft. Bei der EM war sie zum ersten Mal die deutsche Nummer 1, ihr Vorbild Almuth Schult stärkte ihr den Rücken.

Gehalt von Merle Frohms: Was verdienen Fußballerinnen?

Genaue Zahlen sind öffentlich nicht über die Gehälter im Frauenfußball bekannt. Klar ist aber, dass sie deutlich weniger verdienen als die Männer. Bei VfL Wolfsburg verdienen die Frauen wohl am besten im Vergleich mit anderen Vereinen in der Frauen-Bundesliga. Mann kann davon ausgehen, dass Merle Frohms über 40.000 Euro im Jahr verdient. Hinzu kommen dann noch Prämien, die die Spielerinnen bei bestimmten Erfolgen erhalten. Wenn die Frauen die Fußball-EM 2022 gewinnen, erhält jede Spielerin eine Prämie von 60.000 Euro. Allein für den Finaleinzug gibt es schon mal 30.000 Euro pro Spielerin, auch die Halbfinal- und Viertelfinalspiele wurden gut belohnt.

Merle Frohms privat: Hat sie Freund oder Freundin?

Über das Privatleben und insbesondere das Liebesleben von Merle Frohms ist nichts öffentlich bekannt. Auch auf ihrem Instagram-Kanal lässt sie hier nichts durchblicken. Zu ihrer Familie ist bekannt, dass sie einen älteren Bruder hat, der Fan von Schalke 04 ist. Ihre Eltern leben in Celle, wo Frohms auch aufgewachsen ist. Studiert hat sie neben ihrer Fußball-Karriere, und zwar BWL.

Nach der EM in England: Debatte um Equal Pay im Frauenfußball

Nach dem großen Erfolg der Frauen-Fußball-Europameisterschaft in England wurde die Debatte um faire Bezahlung für Fußballerinnen entfacht. Prominente Politiker wie Bundeskanzler Olaf Scholz haben sich für gleiche Bezahlung eingesetzt. Und auch die UEFA stellt fest: Frauenfußball gewinnt an Wert. Einer neuen Studie zufolge wird sogar erwartet, dass sich der kommerzielle Wert des Frauenfußballs in den nächsten zehn Jahren versechsfachen und einen jährlichen Wert von 686 Millionen Euro erreichen könnte.
Die DFB-Frauen erhielten für ihren zweiten Platz nach der Niederlage im EM-Endspiel von Wembley gegen England jeweils 30 000 Euro. Für den Titel hätte es 60 000 Euro gegeben. Die Männer hätten bei einem EM-Triumph 2021 jeweils ein Preisgeld von 400 000 Euro erhalten. Es wird gefordert, dass zumindest die Prämien in großen Turnieren angeglichen werden.

Giulia Gwinn, Svenja Huth, Lena Oberdorf & Co.

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