Ein Fame Maker produziert „Fame Maker“: Stefan Raab und ProSieben arbeiten an einer neuen Casting-Show, die „The Voice“ und „DSDS“ ordentlich Konkurrenz machen dürfte - obwohl sie ganz anders ist.
Zwar geht es auch hier darum, das größte Talent unter den Kandidaten zu entdecken. Doch in der neuen Musikshow steht nicht die Stimme im Vordergrund, sondern die Performance. Deshalb treten die Teilnehmer unter einer schalldichten Glaskuppel an. Es heißt sozusagen „Spot an, Ton aus!“

„Fame Maker“ 2020: Das ist die Jury

Dass das womöglich sehr komisch aussehen wird, ist natürlich bedacht. Deshalb besteht die Jury auch nicht aus Musik-Experten - dafür nehmen drei (zumindest musikalisch begabte) Comedians Platz auf den „Fame Maker“-Sesseln: Carolin Kebekus, Luke Mockridge und Teddy Teclebrhan.

Neue Pro 7-Show: Was ist „Fame Maker“?

Wenn einer der drei Juroren von einer Performance überzeugt ist, zieht er den „Fame Maker“-Hebel. Dann hebt sich die schalldichte Glaskugel und die Jury sowie die Zuschauer hören, was sie vorher nur erahnen konnten. Das kann gutgehen - oder auch nicht.
Sollte der Kandidat zwar super performt, aber keinen Ton getroffen haben, wird das zur großen Herausforderung für die „Fame Maker“. Denn für das Finale müssen sie mit ihrem Schützling eine Performance ausarbeiten und einen Song produzieren, der die Zuschauer im Live-Finale überzeugt.

Tom Neuwirth: „Conchita Wurst“-Künstler moderiert

Ende Juli hat der Sender verkündet, wer die Show moderieren wird - und es ist eine echte Premiere. Denn Travestiekünstler und Sänger Tom Neuwirth, der den meisten als Conchita Wurst bekannt ist, wird zum ersten Mal als er selbst und nicht als seine berühmte Figur auf der großen Bühne stehen.
Auf seine neue Aufgabe, die Performer auf ihrem Weg zum Fame zu begleiten, freut sich der Österreicher sehr. „Und ich bin wahnsinnig gespannt darauf, wie sie die FameMaker und die Zuschauer verblüffen werden. Weil ich selbst den großen Auftritt liebe, weiß ich genau: Eine starke Performance lebt von ganz unterschiedlichen Ausdrucksmitteln, nicht allein von einer guten Stimme“, so Neuwirth weiter.
„Taff“-Moderatorin Viviane Geppert übernimmt den Part der Backstage-Reporterin. In einer exklusiven Online-Dokumentation blickt sie gemeinsam mit den Zuschauern hinter die Kulissen der Musikshow und begleitet die Performer hautnah.

„FameMaker“-Raab: „Hätte sofort mitgemacht“

Die Idee für die Show stammt von Stefan Raab. Dass der Entertainer ein solches Format produziert, ist wenig verwunderlich. Schließlich war er selbst schon mehrfach ein „Fame Maker“ (zu Deutsch „Ruhm-Macher“), verhalf etwa Musikern wie Max Mutzke und Lena Meyer-Landruth zum Durchbruch. Zuletzt produzierte er erfolgreich die ESC-Ersatzshow „Free ESC“ für ProSieben.
Über sein neuestes Projekt sagt Raab: "Erfolg entsteht nicht auf den Stimmbändern, Erfolg entsteht im Kopf. Hätte es diese Show 1992 schon gegeben, hätte ich sofort mitgemacht. Denn singen konnte ich noch nie gut. Also, bewerbt euch!"

Start von „Fame Maker“: Wann geht es los?

Produziert wird „Fame Maker“ im Sommer 2020 von Raab TV in Zusammenarbeit mit Brainpool produziert. Sendetermine oder Sendezeit stehen noch nicht fest. Sobald es Neuigkeiten gibt, findet ihr sie hier.

„I Can See Your Voice“: Das ist die Konkurrenz-Show von RTL

Obwohl ProSieben schneller mit der Ankündigung des neuen Formats war, geht RTL früher mit einer ganz ähnlichen Show an den Start. In „I Can See Your Voice“ geht es ebenfalls darum, die Kandidaten anhand der Performance zu erkennen.
Wann die Show losgeht, welche Promis dabei sind und wie das Konzept konkret aussieht, erfahrt ihr hier: