Verena Altenberger konnte sich schon als kleines Kind vorstellen, Schauspielerin zu werden. „Ich weiß auch von meiner Mama, die hat immer erzählt, dass ich schon mit drei Jahren gesagt habe, ich werde Schauspielerin“, sagte die 31-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Begeistert war die Familie nicht. „In meinem familiären Umkreis hieß "Schauspielern" entweder, ein nettes Hobby zu haben oder Hollywood-Star zu sein“, erinnerte sich die Salzburgerin. „Aber Menschen, die wirklich von ihrer Kunst leben und deren Lebensinhalt die Kunst ist, das konnte man sich bei mir zu Hause erstmal nicht vorstellen.“

Altenberger gibt am Sonntag (15. September/20.15 Uhr) ihr Debüt in der Krimireihe „Polizeiruf 110“ im Ersten. „Es hat mich schon immer sehr zu dem Beruf hingezogen. In einem Paralleluniversum wäre ich vielleicht Polizistin geworden“, sagte die Schauspielerin. Überwindung kostete sie aber der Umgang mit Waffen, auch wenn sie für eine andere Rolle sogar den Waffenschein gemacht hat. „Wenn man einmal mit einer scharfen Waffe geschossen hat in einer Trainingssituation, weiß man, was das für Schaden anrichten kann und was das für eine Verantwortung ist.“ Das Fazit der Österreicherin: „Ich besitze keine Waffe und möchte im wirklichen Leben auch niemals eine gebrauchen.“

Der Ort, von dem die Wolken kommen