Krimireihe „Tatort“-Dreh in Deutschlands ältester Fußgängerzone

Wolfram Koch und Margarita Broich bei Dreharbeiten in der Kasseler Treppenstraße. Foto: Swen Pförtner
Wolfram Koch und Margarita Broich bei Dreharbeiten in der Kasseler Treppenstraße. Foto: Swen Pförtner © Foto: Swen Pförtner
Kassel / DPA 22.06.2018

Die Frankfurter TV-Kommissare Anna Janneke (Margarita Broich) und Paul Brix (Wolfram Koch) haben am Freitag in Deutschlands ältester Fußgängerzone ermittelt.

Auf der Kasseler Treppenstraße drehte der Hessische Rundfunk (hr) für seinen neuen „Tatort“ mit dem Arbeitstitel „Mühle“. „Wir haben Drehorte ausgesucht, die man erkennen kann“, sagte ein hr-Sprecher. Kassel solle im TV identifizierbar sein. Die Treppenstraße wurde im November 1953 eröffnet. Sie gilt als erste Fußgängerzone Deutschlands.

Zu kämpfen hatte das Fernsehteam allerdings mit dem Wetter. Laut Drehbuch sollten die Szenen an einem heißen Tag spielen. Doch in Kassel regnete es, zudem war es kalt und windig. Ein Teil des Drehs musste daher in ein Café verlegt werden. Dank zusätzlicher Scheinwerfer und Nachbearbeitung werde die Szene am Ende aber doch nach gutem Wetter aussehen, erklärte der hr-Sprecher.

Die Dreharbeiten in Kassel laufen seit Sonntag und sollen insgesamt zehn Tage dauern. In dem Krimi ermitteln die Frankfurter „Tatort“-Kommissare in einem Fall, der sie nach Kassel führt. Der Stiefsohn eines beliebten Fernseh-Talkmasters wurde getötet und zerstückelt. Regie führt Umut Dag, der zuletzt den „Tatort“ „Sonnenwende“ in Szene setzte.

Ausgestrahlt werden soll der Krimi frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2019. Die Kosten bewegen sich laut hr in dem für den „Tatort“ üblichen Bereich von 1,4 Millionen bis 1,6 Millionen Euro.

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