Los Angeles / DPA

Der amerikanische Schauspieler Jan-Michael Vincent, der durch die Fernsehserie „Airwolf“ bekannt wurde, ist tot.

Er starb bereits am 10. Februar in einem Krankenhaus im US-Staat North Carolina, wie die Branchenblätter „Variety“ und „Hollywood Reporter“ unter Berufung auf den amtlichen Totenschein berichteten. Vincent wurde 73 Jahre alt.

In den 1960er Jahren war der gut aussehende Amerikaner von einem Talentsucher entdeckt worden. Nach kleineren Rollen in TV-Serien wie „Lassie“ und „Bonanza“ wirkte er in Spielfilmen an der Seite von Stars wie John Wayne („Die Unbesiegten“), Robert Mitchum („Nach Hause“) und Charles Bronson („Kalter Hauch“) mit. In dem Disney-Film „Big Boy - Der aus dem Dschungel kam“ übernahm er 1973 die Hauptrolle.

Nach der TV-Serie „Der Feuersturm“ trat Vincent ab 1984 zwei Jahre lang in der Hit-Serie „Airwolf“ in der Rolle eines Hubschrauber-Piloten auf. Nach diesem Erfolg ging es mit seiner Karriere bergab. Vincent geriet durch Suchtprobleme und häusliche Gewalt in die Schlagzeilen. 1996 zog er sich bei einem Autounfall schwere Verletzungen zu. Später wurde sein rechtes Bein nach einer Erkrankung amputiert, wie „Variety“ berichtete.