Tag fünf in der Ulmer „Shopping Queen“-Woche: Am Freitag ist Kandidatin Gabriele, von allen nur Gabi genannt, an der Reihe. Dass die 51-Jährige von VOX für die beliebte Sendung ausgewählt wurde, hätte sie selbst „niemals für möglich“ gehalten, gibt sie im Interview zu. Wieso Gabi sich überhaupt beworben hat? Nachdem sie sich jahrelang um ihre kranke Mutter gekümmert hat, die vor einem Jahr verstorben ist, wollte die Fremdsprachensekretärin und Hausfrau „einfach mal etwas Verrücktes“ machen – und siehe da, als eine von fünf Frauen kämpft sie in dieser Woche um den Titel „Shopping Queen“ von Ulm.

„Shopping Queen“ in Ulm: Was Gabis Familie dazu sagt

Ihr Mann und ihre Söhne seien von ihrer Teilnahme am TV-Format, für das Anfang Mai in Ulm gedreht wurde, allerdings zunächst nicht begeistert gewesen. „Sie verstehen eben diese ‚Frauensachen‘ nicht, aber letztendlich haben sie mich doch unterstützt“, so die Ulmer Kandidatin. Alle Frauen, denen sie davon erzählt habe, hätten es dagegen ausnahmslos toll gefunden.

Toll fand Gabi prinzipiell auch das Motto „Es bleibt in der Farbfamilie - finde die perfekte Kombination Ton-in-Ton!“. „Denn wir konnten unseren eigenen Stil verwirklichen, nur eben in einer bestimmten Farbfamilie. Und das war das Schwierige.“ Die größte Schwierigkeit sei für sie darüber hinaus ihre Konfektionsgröße gewesen: „Ich habe Größe 46-50. Ich wollte etwas Kaschierendes“, so die 51-Jährige, für die anfangs nur eins klar war: „Ich wollte nicht mit einer Hose über den Laufsteg gehen.“ Ob das am Ende auch geklappt hat, wird sich zeigen.

„Shopping Queen“: Welchen Mädchentraum die VOX-Show erfüllt

Vier Stunden für ein komplettes Outfit inklusive Haare und Make-up - um diesen „Ausnahmezustand“ bestmöglich zu bewältigen, hat Gabi ihre Freundin langjährige Judith als Shopping-Begleitung gewählt. Die Frauen kennen sich seit der 5. Klasse. „Wir sind zusammen durch viele Höhen und Tiefen gegangen, haben zusammen gelacht und geweint, und verstehen uns auch ohne Worte“ erklärt Gabi. Vor allem könnten sich die beiden offen die Meinung sagen, ohne dass es Streit gäbe. Und ein weiterer Vorteil: „Sie ist Steuerfachangestellte, kann also gut mit Geld umgehen.“ Somit waren die 500 Euro Shopping-Budget pro Kandidatin gewiss gut verwaltet.

Am Ende des Tages dann über den Laufsteg zu gehen, gehört zu den Dingen an „Shopping Queen“, die Gabi besonders gefallen. Damit könnte „Frau ihren Mädchentraum erfüllen“. Die anschließende Bewertung stellte dagegen eine Herausforderung dar. Objektiv zu urteilen sei nämlich schwierig gewesen, gibt die 51-Jährige zu: „Ich war jedes Mal absolut überwältigt, als ich die Mädels auf dem Laufsteg gesehen habe. Deshalb habe ich, im Nachhinein betrachtet, vielleicht nicht kritisch genug bewertet und Kleinigkeiten nicht abgezogen. Aber die Mädels waren so wunderschön und strahlten, da konnte ich nicht anders.“

Guido Maria Kretschmer: Das sagt Gabi über den Star-Designer

Die entscheidenden Punkte gibt bekanntlich Guido Maria Kretschmer höchstpersönlich beim Finale in Berlin. Wie war es, den berühmten Star-Designer kennenzulernen? „Guido Maria Kretschmer hat eine ganz besondere Aura“, schwärmt Gabi. „Er war wirklich sehr nett zu uns, hat sich Zeit genommen, war niemals genervt von Extrawünschen.“ Besonders beeindruckend fand sie außerdem: „Er hat sich all unsere Namen und die unserer Begleitungen fehlerfrei eingeprägt und hat ohne Notizzettel noch genaue Details aus den jeweiligen Wohnungen der Kandidatinnen und natürlich der Outfits gewusst.“

Was Guido Maria Kretschmer zu Gabis Outfit und denen der anderen Kandidatinnen sagt und wer die diesjährige „Shopping Queen“ von Ulm wird, zeigt sich heute ab 15 Uhr auf VOX.

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