Für gewöhnlich trifft man sie in ihrem Fitnessstudio „Rieser Kraftwerk“ in Nördlingen an, am Freitagabend, 4. Oktober, genügt ein Griff zur Fernbedienung: Um 20:15 Uhr ist Fabiola Hopp aus Ederheim als Kandidatin in der Vorrunde von „Ninja Warrior Germany“ auf RTL zu sehen. Nachdem die 33-Jährige von ihrer Kollegin heimlich angemeldet worden war, absolvierte sie das Casting erfolgreich – und kämpft nun in der Vorrunde um den Einzug ins Halbfinale. Was ihr dabei die größten Schwierigkeiten bereitete, verrät sie im Interview.

Fabiola, die Vorrunde wurde bereits im Juni aufgezeichnet. Wie lief dieser Tag ab?

Die Aufzeichnung in Karlsruhe war für mich eine spannende Erfahrung. Um 13 Uhr war die Anmeldung. Im Anschluss wurden die Athleten im Aufenthaltsraum zum Tagesablauf unterrichtet, die Outfits geprüft und Intros gedreht. Wir durften wirklich erst kurz vor dem Start eine Parcours-Begehung machen, bei der ein „Parcours-Tester“ ihn einmal durchgeturnt und gezeigt hat, was am jeweiligen Hindernis erlaubt ist. Also, wo darf gegriffen werden, wo nur mit den Händen, wo auch mit den Beinen etc.

Wie ging es dir dabei?

Ich war wirklich sehr nervös, da so viele Eindrücke auf einen einwirkten. Überall waren Kameras und Athleten, die man vorher nur im Fernsehen bewundert hat. Dass man bis zur Begehung nicht weiß, was im Parcours auf einen zukommt, trägt auch nicht gerade zur Entspannung bei. (lacht) Kurz vor Start wurde ich in den Warm-up-Bereich gebracht. Dort hörte ich bereits die Stimmung im Studio, die Signale bei Start oder dem Abgang ins Wasser. Hier war die Aufregung dann wirklich schlimm. Ich wusste nicht genau, ob mein Körper vor Adrenalin nachher überhaupt noch macht, was ich gerne hätte.

Fabiola Hopp überwältigt von der großen Unterstützung

Wen hattest du als Unterstützung dabei?

Begleitet haben mich mehr als 30 Personen – Familie, Freunde, „Kraftwerk“-Mitglieder und Fußballkolleginnen. Ich hatte an diesem Tag Unterstützung wie kein anderer Athlet. Alle hatten "Fabi goes Ninja"-Shirts mit unserem „Kraftwerk“-Logo an und haben mit ihrer Stimmung die ganze Halle gerockt. So viel Unterstützung war für mich wirklich überwältigend und ich bin sehr dankbar für jeden Einzelnen, der mich begleitet hat.

Als du dann an der Reihe warst – was war für dich die größte Schwierigkeit beim Parcours?

Wenn man vor dem Parcours steht, ist dieser ziemlich gewaltig. Die größte Schwierigkeit ist wirklich, dass man keine Ahnung hat, wie griffig, rutschig oder wackelig das jeweilige Hindernis ist. Man sollte vorher bereits wissen, wie man es lösen möchte - was natürlich sehr schwer ist, wenn man so etwas noch nie gemacht hat. Für mich war dann auch wie erwartet die Körpergröße ein großer Schwachpunkt.

Wie Fabiola Hopp sich im „Ninja“-Parcours schlägt und ob sie es unter die besten Frauen des Tages und damit ins Halbfinale schafft, zeigt sich am Freitag ab 20:15 Uhr auf RTL.

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