Lettland trauert um Mariss Jansons. Staatspräsident Egils Levits und Außenminister Edgars Rinkevics würdigten in Riga den gestorbenen langjährigen Chefdirigenten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks (BR). „Ihr Talent wird immer im Sternbild Lettlands und der Weltmusik bleiben und in unseren Herzen“, twitterte Levits am Sonntag. Rinkevics schrieb auf dem Kurznachrichtendienst: „Wir danken ihm für seine Liebe und Hingabe zur Musik, für seine positive Energie und Inspiration“.

Jansons starb im Alter von 76 Jahren, wie eine Sprecherin der Wiener Philharmoniker am Sonntag erklärte. Der 1943 in Riga geborene Jansons zählte zu den bedeutendsten Dirigenten weltweit. Seit 2003 leitete er das BR-Symphonieorchester. Der Maestro genoss in Lettland große Wertschätzung und wurde mit den höchsten Staatspreisen ausgezeichnet.