Pop-Superstar Beyoncé („Halo“) ist immer für eine Überraschung gut - am Mittwoch war es wieder soweit: Die 37-Jährige veröffentlichte unerwartet ihren Headliner-Auftritt beim letztjährigen Coachella-Festival in Kalifornien.

„Homecoming - The Live Album“ begleitet als Audiomitschnitt von rund 40 Songs eine Netflix-Dokumentation, die ab sofort zu sehen ist. Die Live-Stücke sollen über alle größeren Streaming-Plattformen erhältlich sein.

Schon früher hatte die R&B-Sängerin ihre Musik unangekündigt herausgebracht - teilweise zunächst nur über Tidal, den Streamingdienst ihres Ehemannes, des Rappers Jay-Z. Alle Solo-Studioalben von Beyoncé - von „Dangerously In Love“ (2003) bis „Lemonade“ (2016) - erreichten in den USA Platz 1 der Charts.

Bei „Homecoming: A Film by Beyoncé“ und „Homecoming: The Live Album“ tritt Beyoncé nicht nur als Sängerin und Performerin mit einem großen Orchester, zahlreichen Tänzern und prominenten Gästen in Erscheinung, sondern auch als Regisseurin und Produzentin. US-Medien lobten die Netflix-Doku am Mittwoch als gelungene Mischung aus Konzertfilm, Interviews und Blick hinter die Kulissen eines Musik-Großprojekts.

Beyoncé war 2018 die erste schwarze Frau, die als Haupt-Act beim „Coachella Valley Music and Arts Festival“ auftrat. Das rund zweistündige Konzert wurde als bahnbrechende Feier schwarzer Kultur beschrieben - inklusive einer Aufführung der Hymne „Lift Every Voice And Sing“. Gastauftritte von Beyoncés früherer Band Destiny's Child (also mit Kelly Rowland und Michelle Williams), ihrer Schwester Solange Knowles and Jay-Z rundeten die Show ab.

Website Beyoncé