Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood (80) mag nicht als Feministin bezeichnet werden. „Weil es ganz darauf ankommt, was für eine Feministin gemeint ist“, sagte Atwood der „Süddeutschen Zeitung“.

„Es gibt 75 verschiedene Arten. Mindestens.“ Wenn allgemein von Feministinnen die Rede sei, gehöre man bestimmt automatisch zu denjenigen, mit denen man sich überhaupt nicht identifizieren könne. „Ich mag keine Verallgemeinerung. Bei überhaupt nichts“, sagte Atwood.

Der internationale Durchbruch gelang ihr 1985 mit der Dystopie „Der Report der Magd“ über eine Gesellschaft, in der Frauen jegliche Rechte verloren haben. Für den vor einigen Wochen erschienenen Nachfolgeroman „Die Zeuginnen“ wurde Atwood erneut mit dem britischen Booker-Literaturpreis ausgezeichnet.

Die Zeuginnen

Website Margaret Atwood