Die Polizistin Nadine Berneis (29) aus Stuttgart wird nach dem Ende ihrer Amtszeit als „Miss Germany“ weniger Zeit für die morgendliche Kleiderwahl benötigen. „Ich freue mich, dass ich nicht jeden Tag eine halbe Stunde vor dem Kleiderschrank stehe mit der Frage, was ziehe ich heute an“, sagte sie in Rust bei Freiburg der Deutschen Presse-Agentur. „Denn ich weiß, dass ich die Uniform anziehe.“

„Miss Germany“-Wahl im Europa-Park Rust

Nach einem Jahr als Schönheitskönigin, in dem es viel um Kleider gegangen sei, werde sie vom 2. März an wieder als Polizeibeamtin arbeiten und Uniform tragen. Ihre Nachfolgerin als „Miss Germany“ wird am 15. Februar im Europa-Park in Rust gewählt.

Berneis arbeitet in einem Polizeirevier in Stuttgart als Ermittlerin gegen Internetkriminalität. Als „Miss Germany“ hatte sie sich für ein Jahr vom Polizeidienst beurlauben lassen. Nun kehre sie auf ihren Ermittlerposten zurück, sagte sie. Zudem wolle sie nebenberuflich als Model arbeiten.

Nadine Berneis zieht „Miss Germany“-Bilanz

Ihre Bilanz als „Miss Germany“ falle positiv aus: „Ich habe ein spannendes und vielseitiges Jahr erleben dürfen.“ Beruflich habe sie sich aber entschieden, bei der Polizei zu bleiben.

Berneis stammt aus Dresden in Sachsen, seit knapp zwölf Jahren lebt und arbeitet sie in Baden-Württemberg.

Nadine Berneis: Von Ägypten zur „Miss Germany“-Wahl

Aktuell verbringt Berneis noch sonnige Tage in Ägypten, wie sie auf ihrem Instagram-Account zeigt. Als Coach bereitet sie die Kandidatinnen 2020 im dortigen „Personality Camp“ auf die Wahl vor.

Am 15. Februar steht dann die Wahl im Europa-Park Rust an. In diesem Jahr wurde der Contest neu aufgesetzt und mit der Mission „Empowering Authentic Women“ zu einem crossmedialen Personality-Wettbewerb weiterentwickelt, wie es auf der offziellen Homepage von „Miss Germany“ heißt.