Ildikó von Kürthy fällt es anscheinend nicht schwer, mit Sachen aufzuhören. Sie habe sich von dem Gedanken verabschiedet, dass man Dinge unbedingt zu Ende bringen müsse, sagte die Schriftstellerin („Mondscheintarif“) der „Süddeutschen Zeitung am Wochenende“.

„Heute finde ich, man kann beenden, was man will. Das gilt für Beziehungen genauso wie für Urlaube“, sagte die 51-Jährige, die in Hamburg lebt. „Ich gehe auch sehr oft im Theater in der Pause. Und schlechte Bücher lese ich grundsätzlich nicht zu Ende.“ Ihr neuer Roman „Es wird Zeit“ handelt von einer Frau um die 50, die nach langer Zeit in ihre alte Heimat zurückkehrt und ihre frühere Freundin wiedertrifft, die an Krebs erkrankt ist.

Es wird Zeit