Der Tag des offenen Denkmals hat mehr als zwei Millionen Menschen in sonst nicht zugängliche Bauten und Stätten gelockt.

Nach 3,5 Millionen Besuchern im vergangenen Jahr hätten wegen regnerischen Wetters nur zwischen zwei und drei Millionen das diesjährige Angebot am Sonntag genutzt, wie ein Sprecher der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Ulm mitteilte. Bundesweit waren mehr als 8000 Denkmäler für Besucher zugänglich, allein in Baden-Württemberg 1000.

Das diesjährige Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ orientierte sich vor allem an der Entwicklung des Bauhaus-Architekturstils vor 100 Jahren. Der Denkmaltag soll aber auch Zeitenwenden und Innovationen anhand jedes einzelnen geschützten Objekts wie Kirchen oder Mühlen aufzeigen. Die Stiftung Denkmalschutz organisierte den Tag des offenen Denkmals zum 27. Mal.

Der Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU), Baden-Württembergs Wirtschaftsstaatssekretärin Katrin Schütz (CDU) und Jörg Haspel von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz hatten den Tag des offenen Denkmals in Ulm eröffnet.

In Ulm stand nach dem Festakt unter anderem eine Podiumsdiskussion über Denkmalpflege auf dem Programm. Familien konnten an einer spielerischen Denkmal-Rallye durch die Stadt teilnehmen. Schon am Samstag veranstaltete die Landesdenkmalpflege Baden-Württemberg eine Nacht des offenen Denkmals. Zum Programm zählte ein Konzert mit Lichtinstallationen im Ulmer Münster. Insgesamt gab es am Denkmalwochenende rund 110 kulturelle Veranstaltungen in Ulm. Beliebt waren in Ulm Schaubaustellen zur Instandsetzung alter Gebäude.

Tag des offenen Denkmals