Weihnachtskonzert Von knackigen Gospels bis Beethovens Fünfter

Weihnachtskonzert: Von Gospel bis Beethoven.
Weihnachtskonzert: Von Gospel bis Beethoven. © Foto: dpa
Ulm / Petra Lehmann 08.12.2016

Ein Fest der Freude und des friedlichen Miteinanders sollte es werden, das Weihnachtskonzert des Schubart-Gymnasiums in der Pauluskirche. Kein leichtes Unterfangen bei all den schlechten Nachrichten der letzten Zeit. Doch der Wunsch der Schulleiterin Martina Lutz in ihrer Begrüßungsrede ist mit dem Konzert gänzlich in Erfüllung gegangen.

Neben weihnachtlichen Weisen aus dem angelsächsischen Raum wie dem „Christmas Lullaby“ des Chores oder den „Three Christmas Carols“ des Orchesters erklangen fetzige Gospels, die der Eltern-Lehrer-Chor mit einer Schülerband präsentierte. Dazu bekannte festliche Stücke wie das „Te deum“ von Marc Antoine Charpentier und eine bearbeitete Version von Edvard Elgars „Land of Hope and Glory“, gespielt vom Nachwuchsorchester.

Etwas ganz Großes hatte sich das Schubart-Orchester für den Abend vorgenommen: Beethovens fünfte Sinfonie! Klar, in abgespeckter Form in einem Arrangement von Thomas Stapf. Doch die jungen Musiker zeigten bei der Schicksalssinfonie unter ihrem Dirigenten Jochen Anger eine Glanzleistung auf der ganzen Linie.

Die drei Musiklehrer des Gymnasiums, Lydia Peters, Stephanie Dinkelaker und Jochen Anger, hatten ein sehr rundes, harmonisches Programm zusammengestellt, das mit dem gemeinsam gesungenen „Tochter Zion“ einen berührenden Abschluss fand.