Wien Trauer um die junge Pianistin Mihaela Ursuleasa

Mihaela Ursuleasa erlag wohl einer Gehirn- blutung.
Mihaela Ursuleasa erlag wohl einer Gehirn- blutung.
DPA 04.08.2012

Die rumänische Pianistin Mihaela Ursuleasa ist im Alter von 33 Jahren in Wien gestorben. Sie wurde am Donnerstag tot in ihrer Wohnung gefunden. Die Künstlerin erlag wohl einer Gehirnblutung, die infolge eines Sturzes oder eines Aneurysmas einsetzte. Ursuleasa galt als aufsteigender Stern in der Klassikszene. 2010 erhielt sie für ihre erste Solo-CD "Piano & Forte" den Echo-Klassikpreis.

Die Tochter eines Roma-Musikers aus dem siebenbürgischen Brasov (Kronstadt) begann mit fünf Jahren Klavier zu spielen. Nach der Ausbildung in Wien trat sie als Gastsolistin mit bekannten Orchestern und auf renommierten Festivals auf. Für die kommenden Monate hatte sie 16 Konzerte in Europa und Übersee geplant. Sie hinterlässt eine siebenjährige Tochter. Kollegen, Klassik-Fans und Management trauern - und würdigen sie als herausragende Musikerin mit einer "einzigartigen Mischung aus temperamentvollem Spiel und lyrischer Begabung".