Konzert Stimmungsvolles Adventssingen in der Wiblinger Basilika

Zum Adventssingen gehört in der Basilika auch stets ein Krippenspiel.
Zum Adventssingen gehört in der Basilika auch stets ein Krippenspiel. © Foto: Johannes Treß
Petra Lehmann 19.12.2017

Von allen Seiten strömten die Menschen am Sonntagnachmittag in die Wiblinger Basilika. Schließlich kann man sich kaum ein schöneres Ambiente für das Adventssingen vorstellen, das Wolfgang Treß zum 41. Mal organisiert hatte. Da kam schon eine Woche vor dem Fest Weihnachtsstimmung auf, als alle Lichter erloschen und nur noch der geschmückte Weihnachtsbaum und all die Kerzen leuchteten, die überall im Kirchenraum und selbst auf der Empore aufgestellt worden waren. Dann der Spot auf den Chor und den Tenor Joung-Woon Lee, die das Konzert gemeinsam und sehr würdevoll mit „Herbei, o ihr Gläubigen“ eröffneten.

Wie immer gab es ein Krippenspiel, das in verschiedenen Etappen die Weihnachtsgeschichte darstellte und sich perfekt in den musikalischen Ablauf unter der Leitung von Wolfgang Treß einfügte. So spielte Marika Kratzsch auf ihrer Harfe „Variationen Pastorale“ von Marcel Samuel-Rousseau – die weichen, sphärischen Klänge spiegelten die Stimmung der Hirten auf dem Felde wider.

Joung-Woon Lee sang ausdruckstark Schuberts bekanntes Wiegenlied „Schlafe, schlafe, holder süßer Knabe“. Der Musikverein Wiblingen unter der Leitung von Susanne Kamp ließ von der Empore herab „A Star Is Shining Tonight“ und Mendelssohns „Er hat seinen Engeln befohlen“ erklingen.

Ganz hervorragend auch die Sopranistin Katharina Mazalla im Engelsgewand. Gemeinsam mit dem Chor trug sie auf berührende Weise „O heil’ge Nacht“ von Adolphe Adam und „Stille Nacht, heilige Nacht“ vor. Nicht zu vergessen Susanne Treß an der Orgel und das Querflötenensemble, die den Chor und die Solisten mit einfühlsamer Zurückhaltung begleiteten.

Das von allen gesungene „O du fröhliche“ bildete den festlichen Schluss in der rappelvollen Basilika und entließ das Publikum in seliger Stimmung in die winterliche Nacht.