Die Direktorin der Staatsgalerie Stuttgart, Christiane Lange, bleibt Chefin des größten Kunstmuseums des Landes. Es sei ein neuer Vertrag bis zum 31. Dezember 2021 abgeschlossen worden, teilte das Kunstministerium mit. Die gebürtige Mainzerin Lange leitet das Haus seit 2013. Man habe entschieden, auf Kontinuität und Weiterentwicklung zu setzen, betonte Staatssekretärin Petra Olschowski. „Die Staatsgalerie steht wie alle Museen vor wichtigen Herausforderungen – dazu gehört vor allem die Vermittlungsarbeit in einer Zeit, die geprägt ist von Digitalisierung und gesellschaftlichen Veränderungen.“

Mit erfolgreichen Sonderausstellungen wie zum Beispiel zu Oskar Schlemmer und Francis Bacon habe Lange die Staatsgalerie auch überregional wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Besonders beachtenswert sei zudem die Erweiterung des Angebots der Kunstvermittlung vor allem für Kinder und Jugendliche sowie die Audioguide-Programme zur Provenienzforschung, die den kulturpolitischen Zielen der Landesregierung entsprechen.

Im Bereich Sponsoring und Drittmittelwerbung konnte Lang seit ihrem Amtsantritt deutliche Zuwächste verzeichnen, teilte das Kunstministerium mit. Ein wichtiger Impuls zur Öffnung der Staatsgalerie für neue Besuchergruppen sei der freie Eintritt für Kinder und Jugendliche, der durch die Förderung der L-Bank ermöglicht worden sei.

Ökonomische Ziele

Christiane Lange sagte dazu: „Wir haben in den zurückliegenden vier Jahren mit der Einführung des Qualitätsmanagements die Grundlagen für eine moderne Unternehmensführung geschaffen, die es uns ermöglicht, das Museum unter Einhaltung unserer ökonomischen und ökologischen Ziele weiter voran zu bringen. Ich nehme die Herausforderung gerne an, diese Ziele in meiner kommenden Amtszeit weiter zu verfolgen.“