Baden-Baden Skulpturen weiblicher Zerstörung von Alina Szapocznikow

Die Arbeiten von Alina Szapocznikow in der Neuen Galerie in Kassel. Foto: Uwe Zucchi/Archiv
Die Arbeiten von Alina Szapocznikow in der Neuen Galerie in Kassel. Foto: Uwe Zucchi/Archiv © Foto: Uwe Zucchi
Baden-Baden / DPA 19.07.2018

Ein Frauenkopf als „Aschenbecher des Junggesellen“, Lippen, Brüste und Bäuche - die Skulpturen und Zeichnungen von Alina Szapocznikow kreisen um den weiblichen Körper. Die polnisch-jüdische Bildhauerin (1926-1973) zerlegt in ihren Werken den Körper der Frau, um die Teile wieder neu zusammenzusetzen. Oft findet ihr eigener Körper als Abdruck Eingang in die Arbeiten. In „Alina Szapocznikow - Menschliche Landschaften“ (21.7.-7.10.2018) stellt die Staatliche Kunsthalle Baden-Baden ihr ausdrucksstarkes Werk vor - nach Angaben der Kunsthalle vom Donnerstag die erste große Retrospektive in Deutschland. Alina Szapocznikow hat als Jugendliche Konzentrationslager überlebt. Sie lebte danach in Prag und Paris und bewegte sich in den Künstlerkreisen um die Nouveaux Réalistes.

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