Schlüsselwerke aus 500 Jahren

SWP 03.01.2012

Die Altmeister-Sammlung des Frankfurter Städel-Museums kann auf eine bald 200-jährige Geschichte zurückblicken. Sie begann 1817, als der Kaufmann und Bankier Johann-Friedrich Städel seine 500 gesammelten Bilder stiftete. Inzwischen verfügt die Sammlung über Schlüsselwerke aus 500 Jahren europäischer Malereigeschichte.

Nach der Sanierung des Städel-Altbaus sind die "Alten Meister" nun wieder öffentlich zugänglich. Nach mehr als einjähriger Bauzeit sind im umgestalteten Mainflügel 400 bedeutende Kunstwerke des 14. bis 18. Jahrhunderts zu sehen.

Neben Werken von Dürer, Rembrandt, Vermeer oder Botticelli werden in den 21 Ausstellungsräumen Schenkungen und Neuankäufe gezeigt, darunter ein Bild von Papst Julius II. von Raffael und seiner Werkstatt.

Der erste Teil des Museums, der die Moderne Kunst von 1800 bis 1945 beherbergt, ist seit Mitte November wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Für Ende Februar ist dann die Eröffnung eines unterirdischen Erweiterungsbaus geplant. Dort soll die Gegenwartskunst gezeigt werden.

Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei 50 Millionen Euro. dpa/epd