Notizen vom 10. November 2015

Der Wiener Künstler Ernst Fuchs war bekannt für seine Selbstinszenierung.
Der Wiener Künstler Ernst Fuchs war bekannt für seine Selbstinszenierung. © Foto: dpa
SWP 10.11.2015

Künstler Ernst Fuchs tot

Der österreichische Maler Ernst Fuchs, bekannt für seine surrealen Bilderwelten, ist im Alter von 85 Jahren in Wien gestorben. Fuchs war Mitbegründer der Wiener Schule des "Phantastischen Realismus". Berühmt wurde er in den 1960er Jahren mit Motiven über Eros und Mythos, Tod und Liebe. Die Resonanz schwankte zwischen Bewunderung und Ablehnung. Der Künstler, der sich gern als "Malerfürst" bezeichnen ließ, war bekannt für seine Selbstinszenierung.

Neuer GMD für Mannheim

Der Brite Alexander Soddy wird neuer Generalmusikdirektor am Nationaltheater Mannheim, das unlängst zum "Opernhaus des Jahres" gekürt wurde. Der Chefdirigent am Stadttheater Klagenfurt werde in der kommenden Spielzeit die Nachfolge von Dan Ettinger antreten, hieß es. Ettinger ist zusätzlich Chefdirigent der Stuttgarter Philharmoniker und Generalmusikdirektor der Landeshauptstadt. Der 32 Jahre alte Soddy soll mindestens bis 2022 GMD bleiben.

Schaubühne wehrt sich

Die Berliner Schaubühne wehrt sich gegen Vorwürfe, ihre Anti-Rechtspopulismus-Collage "Fear" rufe zu Gewalt auf. "In einigen Medien wird das Stück inzwischen in Zusammenhang gebracht mit zwei Auto-Brandanschlägen gegen die AfD-Vizevorsitzende Beatrix von Storch und Hedwig Freifrau von Beverfoerde, Organisatorin der ,Demo für alle'", hieß es. Dies werde konstruiert, um das Theater und Falk Richter als Autor und Regisseur zu verleumden. Das Stück stehe im Januar erneut auf dem Spielplan.

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