NOTIZEN vom 10. Dezember 2013

Metallica-Drummer Lars Ulrich in der Antarktis. Foto: dpa
Metallica-Drummer Lars Ulrich in der Antarktis. Foto: dpa
SWP 10.12.2013

Zurück in der Staatsgalerie

Alexander Kanoldts Gemälde "Stillleben mit Gitarre" (1926) ist wieder in der Staatsgalerie in Stuttgart zu sehen. Das Kunstwerk war 2008 in Abstimmung mit der Landesregierung an die Erben des jüdischen Kunstsammlers Ismar Littmann zurückgegeben worden. Nachdem diese dann das Bild in eine Auktion gegeben hatten, habe die Staatsgalerie das bei der Rückgabe vereinbarte Vorkaufsrecht wahrgenommen. Das Stillleben wurde 1935 verfolgungsbedingt von der Familie Littmann in Breslau verkauft und damals vom Galerieverein über den Kunsthandel erworben.

Eiskalter Rock

Bei eisigen Temperaturen und ungewohnt still hat die US-Metalband Metallica vor ausgewähltem Publikum in der Antarktis gerockt. Die Gruppe spielte in einem transparenten Iglu vor 19 privilegierten Fans aus Lateinamerika. Zum Schutz der Umwelt wurde die Show ohne Lautsprecher gespielt und von den Zuschauern über Kopfhörer gehört. Das Konzert fand lauf dem argentinischen Carlini-Stützpunkt auf der König-Georg-Insel statt. Die wenigen Fans durften mit ihren Idolen ins Eis reisen, nachdem sie den Wettbewerb eines Getränkeherstellers gewonnen hatten.

Chamisso-Preis an Cotten

Für ihr Gesamtwerk und den jüngsten Erzählband "Der schaudernde Fächer" erhält Ann Cotten den mit 15 000 Euro dotierten Chamisso-Preis 2014. Die gebürtige US-Amerikanerin, die in Wien aufwuchs und in Berlin lebt, habe "der deutschen Gegenwartssprache auf hochpoetische Weise neue Impulse gegeben".