Die in Berlin lebende und arbeitende Malerin Monika Baer ist mit dem Hannah-Höchst-Preis ausgezeichnet worden. Er ist mit 25 000 Euro dotiert. Die Förderkommission Bildende Kunst des Berliner Senats würdigte das umfangreiche Werk der 55-Jährigen Künstlerin, die in Freiburg im Breisgau geboren wurde. „Baers seriell angelegte Werkkomplexe bedienen sich unterschiedlichster malerischer Techniken und Ansätze“, hieß es in einer Mitteilung der Kultursenatsverwaltung am Freitag.

Den mit 10 000 Euro dotierten Förderpreis bekam an Natascha Sadr Haghighian. Die 52 Jahre alte Installations- und Videokünstlerin gestaltete den deutschen Pavillon bei der Biennale in Venedig 2019.

Die Werke der Preisträgerinnen sind vom 13. Juni bis 9. August 2020 im Neuen Berliner Kunstverein zu sehen.

Der Hannah-Höch-Preis wird seit 1996 von der Kulturverwaltung des Berliner Senats für ein herausragendes künstlerisches Lebenswerk verliehen. Die Künstlerin Hannah Höch (1889–1978) hatte mit ihrem Werk als Dadaistin internationale Berühmtheit erlangt.

Pressemeldung

Vita/Schaffen von Monika Baer

Vita/Schaffen Natascha Sadr Haghighian