Sonderausstellung Mainzer Schau zeigt bisher vermisste Slevogt-Gemälde

Die Kuratorin der Ausstellung, Karoline Feulner, erläutert das bislang verschollene Bild von Max Slevogt mit dem Titel „Strandbild mit Muschelfischer“. Foto: Peter Zschunke
Die Kuratorin der Ausstellung, Karoline Feulner, erläutert das bislang verschollene Bild von Max Slevogt mit dem Titel „Strandbild mit Muschelfischer“. Foto: Peter Zschunke © Foto: Peter Zschunke
Mainz / DPA 04.10.2018

Das Landesmuseum Mainz zeigt in einer Sonderausstellung bislang verschwundene Werke des impressionistischen Malers Max Slevogt.

„Das ist für uns eine absolute Sensation und wir sind unglaublich glücklich darüber, diese verschollen geglaubten Gemälde hier ausstellen zu können“, sagte die Museumsdirektorin Birgit Heide am Donnerstag.

Mit der Sonderausstellung „Ein Tag am Meer - Slevogt, Liebermann&Cassirer“ würdigt das Landesmuseum Mainz den 150. Geburtstag von Max Slevogt (1868-1932). Neben dem Gemälde „Strandbild mit Muschelfischer“ sollen zwei weitere vor kurzem aus Privatbesitz aufgetauchte Gemälde sowie seltene Blätter aus dem grafischen Nachlass dort erstmals ausgestellt werden.

Im Zentrum der insgesamt 94 Werke der Ausstellung stehen Gemälde von Slevogt und Max Liebermann (1847-1935), die bei einem gemeinsamen Aufenthalt in Holland entstanden sind. Außerdem zeigen Briefwechsel Einblicke in das Netzwerk Slevogts mit seinem Kunsthändler Paul Cassirer.

Flyer Landesmuseum Mainz

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