Stuttgart Klee bis Marclay: Das Jahr in der Staatsgalerie

EB 22.05.2015
Die eigene Sammlung bleibt der Ausgangspunkt des Programms der Staatsgalerie Stuttgart vom Herbst an bis ins kommende Jahr.

Wie sich die Aufgaben eines Museums angesichts eines explodierenden Kunstmarkts und eines immer schneller sich drehenden Ausstellungskarussells zukünftig definieren, ist Thema eines Symposiums unter dem Titel "Grenzen des Wachstums", das die Staatsgalerie in Kooperation mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" am 26. und 27. November 2015 veranstaltet.

Nächster Ausstellungshöhepunkt wird die Schau "Christian Marclay. Shake Rattle and Roll" (16. Oktober 2015 bis 20. März 2016) sein. Dies ist laut Staatsgalerie die erste Einzelausstellung des amerikanisch-schweizerischen Video- und Performance-Künstlers in Deutschland. Ebenfalls 2015 beginnt die Schau "Poesie der Farbe" mit Werken unter anderem von Max Beckmann, Heinrich Campendonk und Paul Klee (23. Oktober bis 14. Februar 2016). Die nächste große Schau widmet sich Giorgio de Chirico, dem Erfinder der "metaphyischen Malerei". Seine Werke treten in Dialog mit Surrealisten und der Neuen Sachlichkeit (18. März bis 3. Juli 2016). Das Jahr beschließt Francis Bacon: "Unsichtbare Räume" heißt die Ausstellung, die erstmals seine geisterhaften Räume thematisiert und in Zusammenarbeit mit der Tate Liverpool entstanden ist (7. Oktober 2016 bis 8. Januar 2017).