Mannheim Gut 32 000 Besucher in der Mannheimer Kunsthalle

Besucher sitzen im Atrium der neu gebauten Kunsthalle vor dem Kunstwerk "Sefiroth" des Künstlers A. Kiefer. Foto: Uwe Anspach/ARrhiv
Besucher sitzen im Atrium der neu gebauten Kunsthalle vor dem Kunstwerk "Sefiroth" des Künstlers A. Kiefer. Foto: Uwe Anspach/ARrhiv © Foto: Uwe Anspach
Mannheim / DPA 04.06.2018

Die neue Mannheimer Kunsthalle hat am Eröffnungswochenende etwa 32 000 Besucher angelockt. Wie das Museum am Montag mitteilte, musste das Gebäude wegen des Andrangs aus Sicherheitsgründen sogar dreimal kurzzeitig geschlossen werden. Das Interesse habe die Erwartungen übertroffen, sagte Direktorin Ulrike Lorenz.

Das Gebäude im Zentrum der nordbadischen Stadt gilt als aktuell größter Neubau eines Kunstmuseums in Deutschland. Die Außengestaltung ist unter anderem wegen der Ummantelung mit einem 44 Tonnen schweren Netz aus Edelstahl umstritten. Kritiker zweifeln, ob sich der Neubau harmonisch in eine historische urbane Nahtstelle fügt. Die Bauzeit für das 68,3 Millionen Euro teure Sammlungshaus betrug drei Jahre.

Mit fast drei Tonnen ist die Installation „Sefiroth“ von Anselm Kiefer das schwerste Kunstwerk des Museums. In dem neuen Gebäude ist die wohl weltgrößte Privatsammlung von Kiefer-Werken zu besichtigen.

Kunsthalle Mannheim