Mannheim/Speyer Dreiländer-Schau über die Wittelsbacher

Mannheim/Speyer / EPD 18.08.2012

Zum zweiten Mal nach dem Stauferjahr 2010 richten Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen eine landesgeschichtliche Ausstellung aus. 2013 steht die bayerische Wittelsbacher-Dynastie am Rhein und in der Kurpfalz im Rampenlicht. Mit den bayerischen Wittelsbachern zog vor 800 Jahren nicht nur eines der mächtigsten Adelsgeschlechter in die Kurpfalz ein. Es entstand auch eines der wichtigsten weltlichen Kurfürstentümer im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, sagt Alexander Schubert, Projektleiter der 2013 zu sehenden Drei-Länder-Schau "Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa".

Knapp 600 Jahre lang dauerte die bayerisch-kurpfälzische Kulturgeschichte von 1214 bis 1803. Die Wittelsbacher hinterließen dutzende von steinernen Zeugnissen im Dreiländereck Kurpfalz. Allein vier Schlösser in Mannheim, Heidelberg, Schwetzingen und Weinheim dokumentieren dies.

"Es wird einen Kranz von Ausstellungen geben", verspricht der Direktor der federführenden Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim, Alfried Wieczorek. Schließlich beteiligen sich 41 Orte mit Ausstellungen, Festen und Konzerten. Hauptausstellungsorte werden die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim und das Mannheimer Barockschloss sein. Das Kurpfälzische Museum Heidelberg bringt eine Ausstellung zu den Grablegen der Wittelsbacher. Das Historische Museum der Pfalz in Speyer und die Villa Ludwigshöhe in Edenkoben beteiligen sich mit Ausstellungen zur bayerischen Königszeit, das Schloss Erbach im Odenwald stellt die Schenken von Erbach vor. Anlass ist die Übergabe der Pfalzgrafschaft an den bayerischen Herzog Ludwig I., die sich zum 800. Mal jährt.

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