Hamburg Documenta-Chef will keine Stars

Hamburg / DPA 27.12.2013
Der Chef der nächsten documenta, Adam Szymczyk, hat nicht vor, populäre Künstler nach Kassel einzuladen. "Die Popularität ist für Künstler gefährlich. Sie wiederholen sich leicht", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit". "Sie richten sich ein im Erfolg.

Er wolle nicht Bekanntes reproduzieren, sondern seinen "Blick schweifen lassen", "auch in Asien und Südamerika nach dem Ausschau halten, was mir in der Kunst wichtig ist. Nach Gegenbewegungen, nach dem Unverstandenen". In der Kunst gehe es darum, "dass wir uns dem Unverständlichen aussetzen".

Der 1970 geborene Pole, derzeit Direktor der Kunsthalle Basel, wurde jüngst zum künstlerischen Leiter der documenta 14 berufen, die vom 10. Juni bis 17. September 2017 in Kassel stattfindet. Sie gilt als die weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst.

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