Was ist die moderne Skulptur? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (ZKM) ab Samstag in der Ausstellung „Negativer Raum“ (6. April bis 11. August). Dem Titel folgend beantwortete Kurator Peter Weibel die Frage am Donnerstag bei der Präsentation der Ausstellung: Die moderne Skulptur ist räumlich und nicht figürlich.

Dementsprechend präsentieren sich viele der rund 200 Werke: Sie erzeugen mit Licht, Nebel oder Spiegeln Räume oder schweben in ihnen als Luftkissen. Sektionen, wie „Formen der Leere“, „Schattenräume und -skulpturen“ oder „virtuelle Volumen“ nehmen Leerräume und räumliche Wirkung in den Blick.

Hier unterschieden sich die Skulpturen des 20. und 21. Jahrhundert von ihren klassischen Vorgängern. Bis 1900 seien Skulpturen zwar in Räumen präsentiert worden, hätten diese aber nicht thematisiert, erklärte der Kurator Weibel.

Mitteilung des ZKM