Auch wenn sie schon zehn Romane um ihr Werdenfelser Ermittlerduo Irmi Mangold und Kathi Reindl verfasst hat: Eines muss man Nicola Förg lassen, sie schafft es immer wieder, ihre Kriminalgeschichten an aktuelle Probleme anzulehnen. „Wütende Wölfe“ (Pendo, 352 Seiten, 16 Euro) heißt der neue Roman, und er verrät schon im Titel, dass es auch um die Rückkehr der Wölfe geht. Aber eben nicht nur: Irmi Mangold hat sich nach ihrem letzten aufwühlenden Fall eine Auszeit genommen – auf einer Alm, wo sie mit einer ehemaligen Landrätin das einfache Leben sucht. Doch da wird eine Frau von den Kühen der Alm überrannt und lebensgefährlich verletzt. Kurz darauf stirbt ein pensionierter Kunstlehrer, der mit seinem Fuß in eine Schlagfalle getreten ist, die man für die Jagd auf Wölfe benutzt. Die Fälle hängen zusammen: Die Verletzte war eine Schülerin des Toten. Statt Käse zu machen ermittelt Irmi Mangold. Und das ist wie immer spannend.