Dies belegen eine Reihe neuerer archäologischer Funde, die nun im Jüdischen Museum Frankfurt zu sehen sind, wie der Direktor des Museums, Raphael Gross, sagte. Die ausgestellten Grabdenkmäler, Schmuckstücke und Alltagsgegenstände aus dem 1. und 2. Jahrhundert ließen darauf schließen, dass Juden in den Nordprovinzen am politischen, wirtschaftlichen und religiösen Leben teilgenommen hätten und "gut integriert waren".

Die Ausstellung "Im Licht der Menora. Jüdisches Leben in der römischen Provinz" versammelt, ausgehend vom Leitsymbol des spätantiken Judentums, der Menora (siebenarmiger Leuchter), Objekte aus der heutigen Schweiz, aus Österreich, Ungarn und Deutschland.