Politik und Poesie „We don't need another hero“ - 10. Berlin Biennale startet

Kunststoffköpfe als Lautsprecher - eine Installation der nicaraguanischen Künstlerin Patricia Belli. Foto: Carsten Koall
Kunststoffköpfe als Lautsprecher - eine Installation der nicaraguanischen Künstlerin Patricia Belli. Foto: Carsten Koall © Foto: Carsten Koall
Berlin / DPA 07.06.2018

Unter dem Motto „We don't need another hero“ zeigen Künstler aus aller Welt bei der 10. Berlin Biennale ihre neuesten Werke.

Das Festival für zeitgenössische Kunst habe seinen Titel von Tina Turners gleichnamigem Song aus dem Jahr 1985 geliehen, sagte die südafrikanische Biennale-Kuratorin Gabi Ngcobo am Donnerstag. Wie der Song lehne die Biennale die Sehnsucht nach einer Heldenfigur ab, so Ngcobo und ihr vierköpfiges Team. Stattdessen setzten sich die Künstler mit den Sorgen und Ängsten der heutigen Zeit auseinander.

Von Samstag (9.6.) an sind an fünf verschiedenen Orten in Berlin Videoarbeiten, Skulpturen, Malerei und weitere Kunstformen zu sehen. Standorte der Biennale sind die Akademie der Künste im Hanseatenweg, das KW Institute for Contemporary Art, das ZK/U - Zentrum für Kunst und Urbanistik, das Hebbel am Ufer HAU2 und der Pavillon der Volksbühne.

Politik und Poesie vermischen sich in vielen der Arbeiten. Dabei soll das Politische nie didaktisch sein. Die Künstler kommen unter anderem aus Havanna, Warschau, Kairo, London, Johannesburg, Lahore, Teheran, Harare, Nairobi und Paris. Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Sie ist bis zum 9. September geöffnet.

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