Das Dschungelcamp droht sprichwörtlich abzusaufen. Die Camper bekommen den Dauerregen und die Unwetter an der Ostküste des Landes auf unangenehme Weise zu spüren. Es gewittert und blitzt, sie mussten mehrere Stunden im Dschungeltelefon verbringen, auch die Brücken auf der Anlage waren gesperrt. „Bild“ berichtet sogar von einer „Evakuierung“ des Camps und stellte am Samstag die Frage: „Wird das Camp abgebrochen?“

Zietlow und Hartwich berichten aus dem Baumhaus

Die Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich mussten das Ergebnis des Zuschauervotings von ihrem Baumhaus aus verkünden. Sie wüssten derzeit nicht, ob sie das Areal überhaupt verlassen könnten, erklärte Zietlow.

Aber die Zuschauer – an dem Abend sahen in der Spitze 5,97 Millionen Zuschauer zu – können hoffen: Bekanntermaßen halten die Dschungelcamper einiges aus - einen Abbruch der Show wegen miesen Wetters gab es noch nie. Und mittlerweile sind die Kandidaten zurückgekehrt.

Marco Cerullo fliegt aus dem überfluteten Dschungelcamp

Da wird es fast schon zur Nebensache, dass „Bachelor in Paradise“-Kandidat Marco Cerullo (31) am Freitag als erster Kandidat das überflutete Dschungelcamp von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ verlassen muss. Der junge Mann erhielt vom Publikum die wenigsten Stimmen und muss seine Sachen packen. Cerullo reagierte verdutzt auf das Voting, er nahm die Entscheidung enttäuscht zur Kenntnis.

Buschbrände in Australien: Feuerwehr freut sich über Regen

Jetzt kämpfen noch zehn Kandidaten um die Dschungelkrone, nachdem der ehemalige Politiker Günther Krause (66) schon nach einem Tag aus medizinischen Gründen aufgeben musste.

Der einen Leid ist der anderen Freud: Nach den heftigen Buschbränden der vergangenen Monate in Australien freuen sich Feuerwehrleute über starken Regen in den besonders betroffenen Bundesstaaten Victoria, New South Wales und Queensland, wo das Dschungelcamp gedreht wird. Die Niederschläge sollen am Wochenende anhalten. Der Vorteil für die Camp-Kandidaten in der RTL-Show: Sie dürfen wegen des Regens wieder ein Lagerfeuer entzünden.