Umzug mit 7500 Hästrägern

Ulm ist fest in Narrenhand am kommenden Wochenende - samt Kinderfasnet und "Ulmzug" durch die Innenstadt. Erwartet werden 7500 Hästräger. Das Narrenzelt steht auf dem südlichen Münsterplatz.

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    Ulmer Narrenfiguren. Foto:NZU
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Es wird närrisch in der Stadt am kommenden Wochenende, denn die Ulmer Narrenzunft lässt seit 1992 nicht locker, die Fasnet hier zu pflegen - getreu nach dem Motto "Allen zur Freud, niemandem zum Leid". Freud werden sicherlich die Kinder haben, die bereits am Samstag, 19. Januar, um 15 Uhr zu Spiel und Spaß ins Kornhaus-Foyer kommen können. Einlass ab 14 Uhr. Eintritt: Kinder 1,50, Erwachsene 2 Euro.

Um 17.30 Uhr zieht ein kleiner Umzug Richtung Marktplatz zum Narrenbaum-Stellen, das um 18 Uhr beginnt. Der Narrenbaum, das Symbol der Narrenschar, wurde vom Weißenhorner Staatsforst gespendet. Danach geht es zum Narren-Rock mit "Shot A Duck", 19.30 Uhr, im Kornhaus. Eintritt frei.

Der Beginn des närrischen Treibens am Sonntag, 20. Januar, ist eher ruhig mit der Narrenmesse in der katholischen Kirche St. Michael zu den Wengen, 10 Uhr. Der Zunftmeisterempfang ist anschließend um 10.30 Uhr im Kornhaus-Saal. Um 13 Uhr beginnt schließlich der Narrensprung, genannt "Ulmzug", durch die Innenstadt. Erwartet werden insgesamt 7500 Hästräger, sagt Bernd Haas, bei der veranstaltenden Narrenzunft Ulm der Zunftrat für die Öffentlichkeitsarbeit. Insgesamt kommen 130 Zünfte und Musikgruppen. Neben vielen Zünften aus dem Alemannischen Narrenring hat erstmals der "Spritzamuck" aus Ehingen mit allein 400 Hästrägern zugesagt. Von 12 Uhr an stellen sich die Teilnehmer in der Nähe des Zeughauses auf.

Der Narrenwurm schlängelt sich entlang der geschmückten Straßen und Gassen durch Gideon-Bacher-Straße - Bockgasse - Kornhausgasse - Kornhausplatz - Bärengasse - Hafenbad - Herrenkellergasse - Platzgasse bis zum Münsterplatz. Am Stadthaus löst sich der Umzug auf.

Das Narrenzelt - es öffnet am Sonntag um 11.11 Uhr - steht wieder am südlichen Münsterplatz (früher Marktplatz), damit die vielen Narren nach dem Umzug nicht die Neue Straße überqueren müssen.

Die Umzugsplakette für 3 Euro zeigt in diesem Jahr das Motiv der Narrenfigur "Gauga-Ma" und wird entlang der Umzugsstrecke verkauft. Mit dem Erlös - erwartet werden rund 20 000 Zuschauer -, werde die Veranstaltung finanziert, samt Straßenreinigung, Sanitätsdienstleistungen und Gema-Gebühren, sagt Haas. In den Straßen und Gassen des Umzugsweges gelte am Sonntag von 11 bis 17 Uhr ein absolutes Halteverbot, teilt die Narrenzunft mit. Fahrzeuge, die den Umzugsweg behindern, würden kostenpflichtig abgeschleppt.

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