Skispringer Tim Fuchs erneut im Kader für die Vierschanzentournee

THOMAS AUBELE 24.12.2015
Skispringer Tim Fuchs vom SC Degenfeld wurde vom Deutschen Skiverband in das deutsche Aufgebot für die 64. Vierschanzentournee nominiert.

Bundestrainer Werner Schuster hat 13 Athleten für die beiden in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen stattfindenden Skispringen im Rahmen der Vierschanzentournee in seinen Kader berufen, darunter erneut Tim Fuchs vom SC Degenfeld. Nach beiden Springen in Deutschland wird die deutsche Startquote für die in Österreich ausgetragenen Wettbewerbe auf sieben Athleten reduziert.

Schon im vergangenen Jahr erhielt Fuchs einen Startplatz. Beim Auftaktspringen in Oberstdorf gelang ihm die Qualifikation für das Hauptfeld. In Garmisch-Partenkirchen scheiterte er dagegen knapp. Deswegen hat sich das Talent das Überstehen der jeweiligen Qualifikationen zum Ziel gesetzt. Vor allem nach seinen zuletzt sehr ordentlichen Auftritten in der Continentalcup-Serie, dem B-Weltcup, wo er erst vergangene Woche in Rovaniemi/Finnland auf einen glänzenden elften Platz sprang, hofft er darauf, auch auf den Großschanzen von Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen überzeugen zu können.

Beide Anlagen sind Fuchs, der ohnehin eher die größeren Schanzen liebt, bestens bekannt. In Oberstdorf konnte der Schüler des dortigen Skiinternats während der Sommermonate zahlreiche Flüge absolvieren. Und auf der Schanze von Garmisch-Partenkirchen wurde er unlängst zum Ende der Mattensprungsaison deutscher Juniorenmeister. Angeführt wird die deutsche Mannschaft von Severin Freund aus Rastbüchl.

In Oberstdorf findet die Qualifikation für das tags darauf stattfindende Springen am 28. Dezember statt. In Garmisch-Partenkirchen kämpfen die Athleten am 31. Dezember um den Einzug ins Hauptfeld, das am Neujahrstag über den Bakken geht. Die Besonderheit bei den Vierschanzentournee-Wettkämpfen besteht darin, dass die 50 Starter des Hauptfeldes je nach gezeigter Leistung in der Qualifikation in direkten Duellen gegeneinander um den Einzug in den Finaldurchgang springen. So musste Fuchs im vergangenen Jahr gegen Anders Fannemel aus Norwegen antreten, der seinerzeit Weltcup-Führender war.