Tanja Tischewitsch: Dschungelcamp #ichkannsnichtglauben

Tanja Tischewitsch hat 16 Tage im Dschungel überlebt
Tanja Tischewitsch hat 16 Tage im Dschungel überlebt © Foto: RTL/Stefan Menne
(jb/spot) 01.02.2015

Das RTL-"Dschungelcamp" ist vorbei und Deutschland hat eine neue Königin. Maren Gilzer holte sich am Samstagabend die Krone und auch wenn für Tanja Tischewitsch (25) am Ende nur für Platz drei gereicht hat, ist sie glücklich über ihren Erfolg. Einziger Wehrmutstropfen: "Bacon eins" und "Bacon zwei" haben den Busch nicht ganz so gut überstanden, wie sie der Nachrichtenagentur spot on news im Interview verriet.

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Herzlichen Glückwunsch Frau Tischewitsch, Sie haben zwei Wochen Dschungel überlebt!

Tanja Tischewitsch: Ich hab zwei Wochen überstanden. Oh mein Gott ich kann es nicht fassen. Obwohl ich nur den dritten Platz gemacht habe, fühle ich mich wie die Gewinnerin. Ich fühle mich so gut!

Also gönnen Sie ihren Konkurrenten Platz eins und zwei?

Tischewitsch: Ja von ganzem Herzen. Ich bin so happy, ich dachte nicht, dass ich überhaupt ins Finale komme. Ich dachte auch jedes Mal, wenn ich eine Runde weiter gekommen bin, dass das ein Missverständnis ist. Und Finale so als No-Name, der zwei drei Mal bei "DSDS" zu sehen und da eigentlich auch nichts Großes geleistet ist natürlich mega.

Was ist Ihr erster Hashtag nach der Show, den sie gerne verlinken würden?

Tischewitsch: Ich habe mein Handy immer noch nicht angemacht und mir ist aufgefallen, dass ich die PIN gar nicht mehr weiß. Aber wenn ich dann herausgefunden habe, wie die ist, dann ist es #ichkannsnichtglauben und #ichkannsnichtfassen.

Jetzt haben Sie einen Namen in Deutschland, was würden Sie denn damit gerne machen?

Tischewitsch: Als ich hier rausgekommen bin, hat mich gleich meine Freundin empfangen, die sowas wie meine Managerin ist und hat gesagt, dass wir sehr viele Jobangebote haben. Ich lege bald als DJ auf und habe eine CD aufgenommen. Aber mein größter Wunsch ist es natürlich, zu moderieren oder zu schauspielern, weil das meine absolute Leidenschaft ist. Es muss natürlich nicht gleich eine Hauptrolle sein. Ich würde mich mit einer Nebenrolle zufrieden geben. Daran arbeite ich jetzt step by step.

Und wie sieht es mit Ihrer Foto-Design-Karriere aus?

Tischewitsch: Uh, das wurde ausgestrahlt? Ja, das will ich natürlich auch unbedingt machen. Ich habe meinen Youtube-Channel und es wäre toll, wenn ich eine richtig erfolgreiche Youtuberin werden würde. Das mache ich dann nebenbei, weil es gut ist, mehrere Ausbildungen zu haben. Man ist ja nicht sein Leben lang jung und hübsch, deshalb will ich auf jeden Fall nebenbei zur Schule gehen.

Haben Sie denn ein bisschen Angst davor, was alles ausgestrahlt wurde? Bereuen Sie irgendetwas, das Sie gesagt oder getan haben?

Tischewitsch: Nein, ich bin der Meinung es passiert alles so, wie es sein muss. Ich glaube an Schicksal und mache mir keine Sorgen. Ich habe so ein bisschen was mitbekommen, was ich gesagt habe und hätte nie gedacht, dass das alles thematisiert werden würde. Sowas wie "Bacon 1 und Bacon 2" und "Hashtag". Ich finde das alles eigentlich ganz witzig.

Gibt es denn einen Plan, Ihre Brüste "Bacon 1" und "Bacon 2" wieder in Form zu bringen, nachdem die im Camp doch etwas abgenommen haben?

Tischewitsch: Die sind definitiv ein bisschen kleiner geworden, was ich überhaupt nicht lustig finde. Aber ich werde das schnell wieder draufkriegen. Immer wenn ich esse, werden die automatisch größer und deshalb würde ich sagen: essen, essen, essen!

Ihnen wurde vorgeworfen, dass Sie und Ihre Mitstreiter das langweiligste Camp aller Zeiten waren. Wie haben Sie als Insassin das empfunden?

Tischewitsch: Ich kann da durchaus zustimmen. Irgendwann wurde es wirklich langweilig, wenn man jeden Tag dieselben Personen hat, die man in- und auswendig kennt und mit denen man 24 Stunden zusammen ist. Dann weiß man irgendwann nicht mehr, was man mit denen besprechen soll. Man kennt halt alles. Man weiß: Aha, das war der, der hat solange das und das gemacht. Und dann liegt man da wie Faultiere. Aber mir ist es lieber, wenn wir ein langweiliges Camp sind, als so ein Zicken- oder Zoff-Camp. Das mag ich gar nicht, ich bin harmonie- und liebesbedürftig, deshalb ist mir Langeweile lieber, als ein peinliches Haudrauf-Camp.

Haben Sie denn auch ein paar Freundschaften geschlossen?

Tischewitsch: Aurelio werde ich natürlich öfters sehen, weil er auch in meinem Management ist. Auch Rolf habe ich total in mein Herz geschlossen. Er ist einfach super süß und ich werde ihn auf jeden Fall in Berlin besuchen. Sara finde ich auch super cool. Es hört sich vielleicht kitschig an, aber ich habe mich mit niemandem gestritten und finde einfach jeden geil.

Und wie stehen Sie zu Walter Freiwald, der doch ein wenig polarisiert hat?

Tischewitsch: Ja der Walter hat echt polarisiert und einige Sprüche rausgehauen. Aber wenn man sich alles anguckt, hat er nie etwas Böses über mich gesagt. Ich mag ihn gerne und das ist einfach sein Humor. Viele verstehen das nicht, aber er meint es eben ironisch. Irgendwie war es ja auch spannend. Hätten wir den Walter nicht gehabt, wären wir noch langweiliger gewesen. Walter und ich haben ein familiäres Verhältnis. Ich habe ihn immer so als meinen Vater gesehen und er mich als seine Tochter.

Sie bereuen Ihre Teilnahme also nicht?

Tischewitsch: Gar nicht. Ich bin stärker und tougher geworden. Ich hätte niemals gedacht, dass ich so cool bin und eine lebendige Spinne esse. Ich würde mich in jedem Fall ein zweites Mal all für das Dschungelcamp bewerben.

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