Stuttgart / lsw  Uhr

Spitzt sich die Wohnungsnot im Land weiter zu? Am Mittwoch stellt der BFW Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen Baden-Württemberg seinen Konjunkturbericht vor. Er soll die Entwicklung an den Wohnungsmärkten im Land beleuchten. Im vergangenen Jahr waren rund 35.000 neue Wohnungen in Baden-Württemberg gebaut worden. Damit bleibt eine große Lücke. Das Wirtschaftsministerium geht auf Basis einer Studie aus von 2017 bis 2020 von einem jährlichen Neubaubedarf von 65.000 Wohnungen aus. Zuletzt klagten private und kommunale Immobilienfirmen vor allem über fehlende Grundstücke.

BFW-Geschäftsführer Gerald Lipka sagte vor der Pressekonferenz: „Die Landesregierung soll die private Immobilienwirtschaft stärker einbeziehen.“ Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) hatte erst jüngst ein Paket im Kampf gegen die Wohnungsnot vorgestellt. Darin enthalten war unter anderem ein Fonds, der klammen Kommunen helfen soll, Grundstücke zu kaufen.

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