Pop-up-Space Zweiter Sturm auf die Wilhelmsburg

Ulm / lgh 08.12.2018

„Großes Lob von uns für alles“ – so fasste Martin Ansbacher (SPD) den Tenor im Kulturausschuss zusammen: Der Pop-up-Space auf der Wilhelmsburg diesen Sommer ist nach allgemeinem Dafürhalten rundum gelungen und wird deshalb eine Neuauflage erleben. Einhellig stimmten die Stadträte einer Förderung von 120 000 Euro für das Jahr 2019 zu. Falls die beantragten Mittel aus dem Bundesförderprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ bewilligt werden, kann auf städtische Mittel verzichtet werden.

Unter dem Motto „Stürmt die Burg“ hatten zwischen Juli und November unter Federführung des Kulturabteilung der Stadt rund 300 Akteure die Burg kulturell zum Leben erweckt. An den 51 Veranstaltungstagen seien rund 12 000 Besucher gekommen, sagte Sabine Schwarzenböck als Leiterin der Kulturabteilung, die das Projekt als „eine einzige Freude“ bezeichnete. Auch 2019 soll es wieder ein Sommerprogramm im Hof und in der Burg geben – diesmal allerdings nur bis Ende September. Auch der Shuttle-Bus und die gastronomische Versorgung sollen wieder angeboten werden. Zusätzlich ist an Künstler- und Kuratorenresidenzen gedacht, und der Flankturm soll als Ort zum Experimentieren etabliert werden. Und der Theatersommer? Da müsse man sich noch zusammensetzen, sagte Schwarzenböck: „Wir werden kucken, wie das zusammenpasst.“

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