Neu-Ulm Zweite Stufe der Umweltzone in Neu-Ulm

Neu-Ulm / EDRU 26.09.2012
Auch in Neu-Ulm wird vom 5. November an die zweite Stufe der Umweltzone eingeführt. Das bedeutet: Von diesem Tag an dürfen wie seit Jahresanfang in Ulm Fahrzeuge mit roter Umweltplakette nicht mehr in die Stadt fahren.

Auch in Neu-Ulm wird vom 5. November an die zweite Stufe der Umweltzone eingeführt. Das bedeutet: Von diesem Tag an dürfen wie seit Jahresanfang in Ulm Fahrzeuge mit roter Umweltplakette nicht mehr in die Stadt fahren.

Die Umweltzone in Neu-Ulm umfasst vor allem die Innenstadt, von der Adenauerbrücke dem Verlauf der Donau folgend bis zur Einmündung der Kantstraße in die Augsburger Straße. Die Kantstraße liegt selbst nicht mehr in der Umweltzone, sie grenzt das Gebiet nördlich der Bahnanlagen nach Osten ab. Die Umweltzone folgt dann südlich der Bahnlinie bis auf Höhe der Europastraße. Diese liegt außerhalb der Umweltzone und begrenzt sie nach Süden. Weiter geht es entlang der Reuttier- und Ringstraße, die in der Umweltzone liegen, bis zum Allgäuer Ring. Der Allgäuer Ring und die Fortführung der Ringstraße bis zur Adenauerbrücke sind nicht mehr Bestandteil der Umweltzone und begrenzen sie nach Südwesten.

Die Umweltzone ist Bestandteil des Luftreinhalte- und Aktionsplans der Stadt, der seit August 2009 gilt. Der Stadtrat hatte vor der Sommerpause der Einführung der zweiten Stufe nach einer erneut intensiv geführten Diskussion zugestimmt, gegen den Widerstand der CSU.

In Neu-Ulm sind davon nur noch 1,6 Prozent aller Pkw und 0,7 Prozent aller Nutzfahrzeuge betroffen, sagt Umweltingenieur Günther Baumgärtner. Wer nach dem 5. November erstmals mit roter Plakette ertappt wird, werde freundlich darauf hingewiesen. Teuer wird es für Wiederholungstäter: Sie müssten mit einem Bußgeld (63,50 Euro) rechnen und mit einem Punkt der Verkehrssünderkartei.