Sport Zweite Auflage des Bike-Festival

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Symbolbild © Foto: Felix Kaestle/dpa
Ulm / Hans-Uli Mayer 16.04.2018

Die Erfahrungen des vergangenen Jahres wirken in den Köpfen der Verantwortlichen bei den beiden Ulmer DAV-Sektionen nach. Das erste Festival für Mountainbiker war ein großer Erfolg und ist gleichzeitig Auftrag, das Gelungene zu wiederholen. Mehr als 2000 Interessierte waren im vergangenen Jahr an die Strecke des SWU-Trails vom Sciene-Park III hinunter ins Schammental gekommen – diese Zahl darf sich nach Ansicht der Veranstalter heuer gerne wiederholen.

Jörg Binder und seine Mitstreiter organisieren am 10. Juni deshalb das zweite Ulmer Bike-Festival mit Rennen, mit Showeinlagen, mit Schnupper- und Trainingskursen und zahlreichen Möglichkeiten, sich über die neuesten Trends bei Mountainbikes samt Zubehör und der entsprechenden Bekleidung zu informieren. „Wir wollen allen etwas bieten, den Anfängern, den Fortgeschrittenen und den Profis. Bei allem aber wollen wir für die Veranstaltung einen familiären Charakter bewahren“, sagte Binder, der mit Sebastian Vendt und Felix Achberger für die Organisation steht.

Im Mittelpunkt des Geschehens ist der schon vor Jahren angelegte SWU-Trail. Das Festivalgelände mit einer Bühne, zahlreichen Ständen von örtlichen Fahrradhändlern und Foodtrucks ist etwas oberhalb auf dem noch unbebauten Gelände von Science Park III. Es finden an dem Tag drei Rennen statt. Ein Downhill-Rennen, das zweimal auf unterschiedlichen Trails gefahren werden muss. Die Startplätze sind auf 80 begrenzt, was eine schnelle Anmeldung nötig macht. Dann gibt es noch ein Kids-Rennen mit 40 Plätzen und eines mit Überraschungselementen, ein „Fun-Format“, wie Binder sagt.

Geführte Testfahrten

Als zweiten Schwerpunkt werden die Verantwortlichen umfangreiche Möglichkeiten zum Testen und Trainieren vorbereiten. So können beispielsweise Fahrräder aller Preisklassen zur Probe gefahren werden. Fachübungsleiter der DAV-Sektionen bieten in der näheren Umgebung geführte Touren an, zu denen man sich nicht anmelden muss. „Wir koordinieren das am Tag vor Ort“, sagt Binder, der weiß, dass gerade dieses Angebot im vergangenen Jahr auf großes Interesse gestoßen ist. Außerdem gibt es auch Schnupperkurse für Fahrtechnik.

Fraglich ist, ob bis zum Festival noch der Pumptrack fertig wird, den die DAV-Sektionen vor Ort erstellen wollen. Die Stadt Ulm will sich daran finanziell beteiligen, auch Blaustein hat seine Bereitschaft zu einem Zuschuss bekundet.