Einstein-Marathon 2018 Zugpferd für Alina Reh gesucht

Blicken zuversichtlich auf den Sonntag: Veranstalter Markus Ebner, Sparkassenchef Dr. Stefan Bill, Alina Reh, Jürgen Austin-Kerl und Wolfgang Beck vom SSV 46 (von links)
Blicken zuversichtlich auf den Sonntag: Veranstalter Markus Ebner, Sparkassenchef Dr. Stefan Bill, Alina Reh, Jürgen Austin-Kerl und Wolfgang Beck vom SSV 46 (von links) © Foto: Lars Schwerdtfeger
Ulm/Neu-Ulm / Henri Gallbronner 19.09.2018

Alina Reh sucht einen Mann mit 31 – nicht Jahren, sondern Minuten auf der Zehn-Kilometer-Strecke. Einen Windschatten könnte die Läuferin des SSV Ulm 1846 nämlich gut gebrauchen, wenn sie am Sonntagmittag beim Citylauf des Einstein-Marathons startet.

Thorben Dietz von der LG Filstal wäre ein Kandidat für diese Aufgabe. „Wenn er Vollgas läuft, rennt er allen davon“, prophezeite Alina Rehs Trainer Jürgen Austin-Kerl bei der Pressekonferenz der Marathonveranstalter. Vielleicht nimmt der DM-Sechste mit Blick auf  den Köln-Marathon nächste Woche, wo er wie Alina Reh den Halbmarathon bestreiten will, aber auch etwas Tempo raus – dann wäre er ein ideales Zugpferd für die Laichingerin. „Oder er spielt nur mit mir. Das wäre dann aber mies“, scherzte die 21-Jährige.

Für sie selbst kommt ein langsameres Tempo nicht in Frage: „Wenn ich am Start stehe, gebe ich Vollgas“, so Reh. Für einen eventuellen weiteren Rekord vor heimischer Kulisse nach der Bestleistung beim Halbmarathon im letzten Jahr ist alles vorbereitet: Die Zehn-Kilometer Strecke wurde am vergangenen Wochenende eigens für Alina Reh offiziell vermessen. „Sonst wäre ein Rekord nicht gültig“, erklärte Streckenchef Bernd Hummel.

Rekordversuch sicher

Einen Rekord hat der Einstein-Marathon schon sicher: Auch 2018 hat die Teilnehmerzahl einen neuen Höchststand erreicht: Rund 13 000 Anmeldungen sind es bisher. „Wir dachten ja, alle Läufer aus der Umgebung wären bereits involviert“, meinte Veranstalter Markus Ebner schmunzelnd. Auch das Ansinnen der Ausrichter, den Marathon durch eine veränderte Streckenführung wieder attraktiver zu machen, hat bereits Früchte getragen: Ungefähr 200 Läufer zusätzlich haben sich hier angemeldet.

Das führt natürlich auch dazu, dass der Verbrauch an Sicherheitsnadeln und Verpflegung steigt. So werden zum Beispiel 3280 Bananen an den Versorgungsstationen verteilt. „So viel haben wir noch nie verbraucht“, sagte Markus Ebner. Da spielt natürlich auch das Recycling eine immer größere Rolle: Erstmals werden im Ziel Boxen für Startnummern und Sicherheitsnadeln aufgestellt.

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Falschparker aufgepasst

Abschleppen Jedes Jahr sind besonders in Neu-Ulm Falschparker entlang der Strecke ein großes Problem. Der Einsatzleiter der bayerischen Polizei, Markus Zoller von der Polizeidirektion Neu-Ulm, appellierte daher an die Bürger: „Ich möchte für Verständnis werben, dass wir schon ab 6 Uhr morgens nicht lange fackeln“, sagte er. Es werde sehr schnell der Abschleppwagen gerufen, um auch schon den Handbikern und Inline-Skatern, die bereits um 8.45 Uhr starten, optimale Streckenverhältnisse bieten zu können. Eine Übersicht über alle Halteverbote und Straßensperrungen rund um die Läufe lesen Sie auf unserer Einstein-Marathon-Sonderseite 29.

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