Ulm Zehn Jahre Donau Masters

JULIA KLING 12.07.2016
Vier Länder, drei Tage und rund 80 Teilnehmer: Am Donnerstag starten die Donau Masters wieder nach Budapest. Mit dabei ist auch OB Gunter Czisch.

Drei Jahre ist es inzwischen her, dass sich bislang zum letzten Mal zahlreiche Oldtimer-Fans mit ihren Fahrzeugen vom Münsterplatz aus auf den Weg nach Budapest gemacht haben. Zum zehnjährigen Bestehen der Donau Masters startet der Tross nun am Donnerstag, 14. Juli, wieder im Ulmer Zentrum Richtung ungarische Hauptstadt. „Wir wollen wieder in einen Rhythmus kommen“, sagte der Leiter des Organisationsteams Manfred Hommel gestern in der Oldtimer-Fabrik. Künftig alle zwei Jahre sollen die Oldtimer die rund 1000 Kilometer lange Strecke zurücklegen.

Gegen 13 Uhr am Donnerstag fahren die ersten Teilnehmer mit ihren Wagen auf dem Münsterplatz ein. Nach Fahrerbriefing und Sicherheitscheck macht sich um 17 Uhr der erste der rund 80 Boliden auf den Weg. Mit dabei ist in diesem Jahr auch der Ulmer Oberbürgermeister Gunter Czisch der gleichzeitig auch Vorstandsmitglied des Donau Masters Club ist. „Ans Steuer lassen sie uns aber nicht mehr“, erklärte er mit einem Blick zu seinem Neu-Ulmer Amtskollegen Gerold Noerenberg. „Da haben wir schon zuviel heh g’macht.“ Neben einem Schlagbolzen musste bei Wertungsprüfungen auf dem Hungaroring wohl auch schon das Gasgestänge einer Pagode dranglauben. „Da haben wir schon vor der Kurve Gas gegeben“, berichtet Czisch. „Dann hat sich das Gestänge aufgehängt.“ Czisch nimmt bei der diesjährigen Auflage neben Thomas Brackvogel, Geschäftsführer der Neuen Pressegesellschaft, in einem Porsche 911er Platz.

In diesem Jahr nimmt die Rallye eine abgeänderte Route. Die Fixpunkte sind Schloss Emmeram in Regensburg, wo Fürstin Gloria von Thurn und Taxis den Fahrern einen Besuch abstatten wird. Weiter geht es vorbei an Passau, Melk, Linz und Wien nach Bratislava. Läuft alles nach Plan sollen sich alle Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen an der Donau aufreihen, bevor es mit einer Polizeieskorte in die Innenstadt geht. Das Polizeiaufgebot sei notwendig, da in der slowakische Hauptstadt gleichzeitig Feierlichkeiten zur Übergabe der EU-Ratspräsidentschaft stattfinden, wie Hommel erklärt. Anstelle des Hungaro-Rings wird in diesem Jahr der Slovakiaring angefahren.

Wie bei den vorherigen Masters werden auch diesmal in den vier durchfahrenen Ländern Projekte mit einer Spende unterstützt.