Am Sonntag, 20. Oktober, überträgt das ZDF live den Gottesdienst aus der Ulmer Kirche St. Georg von 9.30 bis 10.15 Uhr.

Das Gotteshaus wurde zwischen 1902 und 1904 als katholische Garnisonskirche im neugotischen Stil erbaut. Der Architekt Max Meckel legte es als dreischiffige Basilika mit ungewöhnlich breitem Mittelschiff und zwei schmalen Seitenschiffen an.

St.-Georg-Kirche in Ulm: „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“

Bis heute ist an der ursprünglichen Ausstattung wenig verändert worden. Aus diesem Grund steht die Kirche als „Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung“ im Denkmalbuch Baden-Württemberg.

Jeder Quadratzentimeter im Inneren der Kirche ist bemalt.
© Foto: Matthias Kessler

Als Besonderheit gilt die vollständige Bemalung der Wände und Decken im Inneren der Georgskirche. Selbst die Ritzen im Mauerwerk sind mit dem Pinsel geschaffen. Dafür zeichnet der Maler Robert Nachbaur verantwortlich. Seine Werkstatt in Stuttgart brauchte für den Auftrag nur vier Monate.

Das Außenbild dominiert der 86 Meter hohe, fünfzackige Turm. Das Gotteshaus ging erst im Jahr 1962 von der Bundesrepublik Deutschland in den Besitz der Georgsgemeinde über.

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