Museum Ulm Zwischenruf: Das Ulmer Museum heißt jetzt Museum Ulm

Das neue Logo, entworfen von der Agentur Studio Süd.
Das neue Logo, entworfen von der Agentur Studio Süd. © Foto: Museum Ulm
Ulm / Jürgen Kanold 10.05.2017

„Erwarten Sie Wunder!“, heißt die erste Ausstellung der neuen Chefin des Ulmer Museums, Stefanie Dathe. Und eine andere: „Fantasien werden niemals alt“. Ja, die Lust am Staunen war schon ein Antrieb des Kuriositätensammlers Christoph Weickmann im 16. Jahrhundert wie des Kinomärchenerzählers Walt Disney. Und schnell und wundersam hat sich das Ulmer Museum jetzt mit dem Segen der Kulturverwaltung in das Museum Ulm verwandelt. Die Namensänderung machte gestern in den sozialen Netzwerken die Runde; auch die Einladung zum Pressegespräch zu den beiden Ausstellungen, die am 20. Mai beginnen, gingen „mit wundersamen Grüßen“ und neuem Logo in die Welt. Damit ist amtlich, was noch in der Sitzung des Kulturausschusses im März zur Debatte gestanden hatte.

Respekt, Stefanie Dathe geht selbstbewusst wie tatkräftig voran – wer sie bei ihrer Wahl erlebt hat, wundert sich allerdings nicht darüber. Sehr gründlich hat sich die Museumsdirektorin an die Arbeit gemacht und jetzt die Latte noch höher gelegt. Das neue Erscheinungsbild des Museums Ulm? War bislang eher ein Thema für die Stadtplaner und Architekten, schließlich geht es konkret um die Fassade des Hauses am Marktplatz, den Eingangsbereich, die Foyer-Situation. Nun ist zunächst mal nur der Name auf dem Papier verändert. Und was stellt eigentlich dieses Logo dar, das die Agentur Studio Süd aus Ravensburg gestaltet hat? Die Fantasie ist gefordert. Wunder jedenfalls erwarten wir im Museum Ulm noch viele.

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