Fotografie Workshop weist Weg zum ausdrucksstarken Bild

Ulm / Claudia Reicherter 29.08.2018

Im ersten Workshop vergangenen Sommer stand die Mode im Mittelpunkt. Dieses Jahr lautete das Thema des Fotografie-Workshops der privaten Ulmer Hochschule für Kommunikation und Gestaltung, kurz HfK+G, „Musik“.

Die Teilnehmer sollten vorab etwa anhand der Arbeit anderer Fotografen Konzepte recherchieren, ausarbeiten und einreichen. So konnten an nur vier Kurstagen – davon einer für Theorie und Vorbesprechung, zwei für die Shootings und einer zur Sichtung der Ergebnisse und Nachbetrachtung – wie angestrebt „konzeptionelle professionelle Fotoserien“ entstehen. Erneut hatten die Kursleiter, Fotografie-Dozent Thomas Kärcher und Kommunikationsdesign-Professor Simon Gallus, dazu nicht nur professionelle Models eingeladen, sondern auch die Firmen Phase One und Hensel überzeugt, den Teilnehmern Mittelformatkameras sowie Akku-Blitzanlagen zur Verfügung zu stellen. So waren die Fotografie-Studenten unabhängig von der Stromversorgung und konnten den Ort, an dem ihre Bilder entstehen sollten, frei wählen.

„Wir wollen ungewöhnliche, ausdrucksstarke Bilder“, hatte Profi-Fotograf Kärcher vorab erklärt. Ramona Kaiser entschied sich für das Porträt einer Violinistin im Münster. Manuela Grelka, Laura Höntsch und Axel Späth lichteten im Team ein Model beim Sich-Austoben am Schlagzeug ab. Andere Teilnehmer entschieden sich für „Still­life“-Szenarien in der Straße oder eine Tänzerin vor einer Graffiti-Wand.

Neu: Der kostenlose Workshop richtete sich diesmal nicht nur an HfK+G-Studenten, sondern war für alle Interessierten offen, die sich mit einem überzeugenden Konzept um die Teilnahme bewarben. Laura Höntsch, die bereits 2017 dabei war, ist begeistert von der Kombination aus Kärchers Leidenschaft, der lockeren Atmosphäre und dem hochwertigen Equipment. „Die Bilder können sich in einem Portfolio echt sehen lassen.“

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