Ulm/Neu-Ulm Wonnemar: Grüne denken an ein neues Bad

Ulm/Neu-Ulm / EDRU 23.04.2016
Jetzt haben sich auch die Ulmer Grünen zu den Wonnemar-Entwicklungen geäußert und neue Vorschläge ins Spiel gebracht. Sie begrüßen die Idee, dass das Freizeitbad nach dem Ausstieg der Betreibergesellschaft Interspa von einer Donau-Freizeitanlagen-Gesellschaft betrieben werden könnte.

Das hatte Gerhard Semler, Ulmer Abteilungsleiter Bildung und Sport, angedacht. Die Grünen freuen sich, dass von einer Verpachtung nicht mehr die Rede sei. Alternativ sei noch eine Eingliederung der Bade- und Eislaufanlagen am Neu-Ulmer Donauufer in die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) möglich. Das alles müsse mit Neu-Ulm abgestimmt werden.

Die Grünen denken auch darüber nach, ob das dann ehemalige Wonnemar als Familien- oder als Wellnessbad platziert werden soll. Ein Wellnessbad würde ihrer Meinung nach für ein geringeres Defizit sorgen, dann aber eine Lücke für Familien, Schulen und "einfache Schwimmer" hinterlassen. Es wäre auch möglich, statt millionenschwerer Investitionen ins Freizeitbad ein neues Schwimmbad in der Ulmer Innenstadt zu bauen. Was eine alte Forderung der Ulmer Grünen sei.

Eine Spitze gab's noch an die SPD: Wenn die sich jetzt als Skeptiker der Verpachtung darstelle, hätte sie sich jahrelang hinter ihrem OB versteckt. Sie hätte nicht nur das Bad, sondern auch die eigene Meinung verpachtet.

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