Blaubeuren Wolfgang Lackerschmid gastiert am Blautopf

Gastiert am Samstag mit seiner Band am Blautopf: Wolfgang Lackerschmid.
Gastiert am Samstag mit seiner Band am Blautopf: Wolfgang Lackerschmid. © Foto: Christian Hartmann
Blaubeuren / HELMUT PUSCH 13.07.2016
Für Wolfgang Lackerschmid ist das fast ein Heimspiel. Der Weltklasse-Vibraphonist, der in Ehingen aufwuchs, gastiert am Samstag auf der Sommerbühne am Blautopf.

Sie sind in Ehingen aufgewachsen; Wie gut kennen Sie den Blautopf?
WOLFGANG LACKERSCHMID: Sehr gut. Als Kind bin ich öfter mit meinen Eltern dort gewesen. Aber auch später, etwa auf der Fahrt zum Studium nach Stuttgart habe ich da öfter angehalten und bin spazieren gegangen. Ich hatte auch einen Hund; der liebte es regelrecht, durch den Blautopf zu schwimmen. Obwohl das schon immer ein bisschen unheimlich war mit diesem tiefen blauen Wasser.

Was sagt Ihnen die Sommerbühne?
LACKERSCHMID: Das Festival kenn ich aus den Berichten von Kollegen, etwa meines Bassisten Stefan Rademacher. Der hat dort letztes Jahr mit Joo Kraus gespielt und war begeistert.

Apropos Stefan Rademacher: Mit welcher Formation kommen Sie am Samstag nach Blaubeuren?
LACKERSCHMID: Mit meiner Lackerschmid Connection, meiner Stammband, zu der auch Schlagzeuger Guido May und Trompeter Ryan Carniaux gehören. Mit diesen Musikern spiele ich nur eigene Stücke, aber von denen kennt man ja auch ein paar von anderen Interpreten. Wir werden auch „Why Shouldn’t You Cry“ spielen, das vor allem durch Chet Baker bekannt wurde.

Den Blautopf im Rücken. Inspiriert Sie das?
LACKERSCHMID: Natürlich inspiriert das, ebenso wie die Akustik und das Publikum. Wir leben von diesen Schwingungen, von diesem Augenblick. Auch die selben Stücke werden dadurch jedesmal anders gespielt. In der Musik kommt es auf das Wie an. Wenn man mit solchen Musikern auf der Bühne steht, geht einfach alles.

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